Bereits am Dienstagabend hatten die drei Indizes den Handel mit Gewinnen zwischen 0,73 % und 1,03 % beendet.
Die Stimmung an den amerikanischen, aber auch an den europäischen Börsen bleibt damit klar optimistisch – getragen von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran. Laut Axios geht das Weiße Haus davon aus, kurz vor einer Einigung mit der Islamischen Republik zu stehen. Grundlage soll ein einseitiges Memorandum sein, das den Krieg beenden und den Rahmen für weiterführende Nuklearverhandlungen schaffen soll.
Dem US-Medium zufolge erwarten die Vereinigten Staaten innerhalb der kommenden 48 Stunden iranische Antworten auf mehrere zentrale Punkte. Axios betont zwar, dass noch keine endgültige Einigung erzielt wurde, verweist jedoch auf Quellen, nach denen beide Seiten seit Beginn der Feindseligkeiten noch nie so nah an einem Abkommen gewesen seien.
An den Ölmärkten zeigen sich die Auswirkungen unmittelbar in deutlich fallenden Preisen. In New York verliert WTI 5,06 % auf 94,75 US-Dollar je Barrel, während Brent in London um 7,74 % auf 101,66 US-Dollar sinkt. Entsprechend geraten Ölproduzenten unter Druck.
Gut aufgenommene Unternehmenszahlen
Neben dem geopolitischen Optimismus profitieren die US-Aktienmärkte auch von überwiegend positiven Unternehmensnachrichten.
AMD (Advanced Micro Devices) springt um 15,07 % nach oben und zieht andere Technologiewerte mit sich. Der Halbleiterspezialist hob nach besser als erwarteten Quartalszahlen mehrere seiner Ziele an.
Auch Global Payments steht im Fokus und gewinnt 4,06 %. Der Zahlungsdienstleister meldete für die ersten drei Monate des Jahres 2026 einen um 10 % gestiegenen bereinigten Gewinn je Aktie auf 2,96 US-Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen um rund 5 %.
Kraft Heinz, der Hersteller von Lebensmitteln und Konsumgütern, legt um 2,02 % zu. Im ersten Quartal übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten dank Preiserhöhungen in Schwellenländern, die die Schwäche des Nordamerika-Geschäfts ausgleichen konnten.
Zu den größten Gewinnern zählt außerdem Walt Disney Company mit einem Kursplus von 7,55 % – ebenfalls gestützt von starken Quartalszahlen.
Wichtige Konjunkturdaten im Fokus
Auf makroökonomischer Ebene meldete der ADP-Arbeitsmarktbericht für den privaten Sektor, dass die US-Wirtschaft im April 109.000 neue Stellen geschaffen hat. Analysten hatten lediglich mit 99.000 gerechnet, nachdem im Vormonat 62.000 Arbeitsplätze entstanden waren.
Die wöchentlichen US-Öllagerbestände beliefen sich in der Woche bis zum 27. April auf 457,2 Mio. Barrel. Das entspricht einem Rückgang um 2,3 Mio. Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten allerdings mit einem stärkeren Rückgang um rund 3,3 Mio. Barrel gerechnet.
Am Devisenmarkt verliert der US-Dollar gegenüber der Gemeinschaftswährung an Boden und wird bei 0,8508 Euro gehandelt.



















