Die in Zug ansässige Gruppe profitierte von einer starken Nachfrage in den USA, wo der Umsatz im Zeitraum von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 41,5 % in die Höhe schnellte.
'Aufgrund des starken Jahresauftakts wird die Prognose zunehmend abgesichert, wobei wir zuversichtlich sind, uns in einem volatilen Umfeld zu behaupten', erklärte Galderma in einer Mitteilung.
Die Ergebnisse beflügelten die Aktien des Unternehmens, die kurz vor 09:00 Uhr GMT um mehr als 6 % zulegten.
Galderma, das vor etwas mehr als zwei Jahren an der Schweizer Börse kotiert wurde, gab an, dass die Belastung durch US-Zölle in diesem Jahr voraussichtlich 'beherrschbar' bleiben werde.
CEO Flemming Ornskov betonte, dass der Absatz des injizierbaren Dermatitis-Präparats Nemluvio sehr stark ausgefallen sei, wobei die US-Nachfrage nach dermatologischen Hautpflegeprodukten auf Amazon und anderen E-Commerce-Plattformen besonders robust war.
Ornskov sagte gegenüber Reuters, dass Galderma in den USA Marktanteile gewinne und beobachte, wie Unternehmen mit potenziellen Rückerstattungen im Zusammenhang mit vom Obersten Gerichtshof der USA aufgehobenen Zöllen umgingen.
Etwaige geschuldete Beträge würden den Finanzausblick der Gruppe für 2026 nicht wesentlich verändern, fügte er hinzu.
Bisher sei es Galderma gelungen, die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten abzufedern, so Ornskov.
'Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt keine wirklichen Auswirkungen auf unsere Lieferkosten feststellen können', sagte er. 'Zudem verfügen wir über eine sehr breit aufgestellte Lieferkette.'


















