Die Nachfrage der Händler nach Schutz vor starken Schwankungen beim Euro Anfang Februar ist am Dienstag sprunghaft angestiegen, da die Sorge vor einem möglichen Wiederaufflammen eines Handelskriegs nach den Zollandrohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber Europa im Zusammenhang mit Grönland wuchs.

Die implizite Zwei-Wochen-Volatilität für Euro-Optionen – ein Maß für die Nachfrage nach Absicherungen gegen starke Preisschwankungen in diesem Zeitraum – schnellte laut LSEG-Daten am Dienstag auf fast 6 %, den höchsten Stand seit Anfang Dezember.

Die implizite Dreimonats-Volatilität, die als wichtiger Referenzwert gilt, erreichte mit 6,025 % den höchsten Stand seit Ende November.

Auch die implizite Optionsvolatilität für das britische Pfund, eine weitere von den Zöllen betroffene Währung, stieg auf ein Zwei-Monats-Hoch von 6,464 %.