Der Spot-Goldpreis erreichte am Mittwoch ein Hoch von 4.887,82 Dollar pro Unze. Das als sicherer Hafen geltende Edelmetall hat im bisherigen Jahresverlauf 2026 bereits mehr als 11 % zugelegt und damit die starke Rallye fortgesetzt, in deren Verlauf der Goldpreis im Vorjahr um 64 % gestiegen war.
"Wir gehen davon aus, dass private Diversifikationskäufer, deren Käufe als Absicherung gegen globale politische Risiken dienen und die die positive Überraschung bei unserer Preisprognose getrieben haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht veräußern. Dadurch wird der Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv angehoben", erklärte das Brokerhaus in einer am Mittwoch veröffentlichten Notiz.
Goldman Sachs erwartet, dass die Bestände westlicher ETFs zunehmen werden, da die US-Notenbank Federal Reserve voraussichtlich den Leitzins im Jahr 2026 um 50 Basispunkte senken wird.
Das Unternehmen rechnet zudem damit, dass die Goldkäufe der Zentralbanken im Jahr 2026 durchschnittlich 60 Tonnen betragen werden, da Zentralbanken aus Schwellenländern ihre Reserven voraussichtlich weiter in Gold diversifizieren.
Unterdessen wies Goldman Sachs darauf hin, dass eine deutliche Verringerung der wahrgenommenen Risiken im Hinblick auf den langfristigen Kurs der globalen Geldpolitik ein Abwärtspotenzial für den Goldpreis bedeuten könnte, falls dies zu einer Auflösung makropolitischer Absicherungen führen sollte. (Bericht von Noel John in Bengaluru; Bearbeitung durch Himani Sarkar und Mrigank Dhaniwala)




















