Globaler Luftverkehr verzeichnet ersten Rückgang seit der Pandemie
Der weltweite Luftverkehr erlitt im April 2026 seine erste jährliche Kontraktion seit der Post-Covid-Erholung, bedingt durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise.
Die International Air Transport Association (IATA) gibt bekannt, dass der weltweite Flugverkehr, gemessen in verkauften Passagierkilometern (RPK), im April im Jahresvergleich um 3,4% zurückgegangen ist, während der Sitzladefaktor (PLF) auf 83,1% sank. Die Kapazitäten wurden im Berichtszeitraum um 2,9% reduziert.
Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten waren mit einem Verkehrseinbruch von 46,6% am stärksten betroffen, beeinträchtigt durch Störungen im Zusammenhang mit dem Konflikt mit dem Iran. In Nordamerika verzeichnete das Verkehrsaufkommen ebenfalls einen leichten Rückgang von 0,3%.
Der internationale Flugverkehr sank im Jahresvergleich um 5,3%, während der Inlandsverkehr stabil blieb. Alle großen Regionen verzeichneten eine Wachstumsverlangsamung, wenngleich Lateinamerika und die Karibik mit einem Plus von 5% die beste Dynamik aufwiesen.
Die IATA betont zudem, dass sich die Erholung der weltweiten Kapazitäten bis Juni verzögert. Die geplanten Sitzplatzkapazitäten dürften im Mai um weitere 1,1% sinken, bevor für Juni eine leichte Verbesserung erwartet wird.
Air France-KLM ist eine der weltweit führenden Fluggesellschaften. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: - Personen- und Frachttransport (82,5 %): 76,7 Millionen beförderte Personen und 0,9 Millionen Tonnen transportierte Güter im Jahr 2025; - Low-Cost-Personenbeförderung (10,4 %; Transavia): 26,1 Millionen beförderte Personen; - Wartungsdienstleistungen (7 %); - Sonstiges (0,1 %). Ende 2025 verfügte die Gruppe über eine Flotte von 596 Flugzeugen (davon 289 im Eigenbesitz und 307 geleast), die sich auf die Inlandsflotten von Air France (268), KLM (188) und Transavia (140) verteilten.
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.