Nachfolgend finden Sie eine alphabetische Liste von Unternehmen, die auf die Krise mit der Verschiebung ihrer Börsengänge oder der Rücknahme ihrer Dividendenvorschläge reagiert haben:
DIGI
Der rumänische Telekommunikationsbetreiber gab am 23. April bekannt, dass er die Pläne für den Börsengang seiner spanischen Einheit aufgrund der geopolitischen Instabilität verschiebt, welche die Aussichten für eine Emission getrübt hat.
DOMETIC GROUP
Das schwedische Unternehmen für Outdoor-Technologie zog seinen Dividendenvorschlag von 1.00 schwedischen Kronen (0.11 $) pro Aktie zurück und schlug stattdessen vor, für 2025 keine Dividende auszuschütten. Es hieß, die geopolitischen Entwicklungen hätten die wirtschaftliche Unsicherheit erhöht, zudem gebe es Anzeichen dafür, dass sich die Nachfrage und die Handelsbedingungen etwas schwächer als erwartet entwickelten.
LOVEHOLIDAYS
Das Online-Reisebüro Loveholidays bereitet die Verschiebung eines bis zu 1 Milliarde Pfund (1.3 Milliarden $) schweren Börsengangs in London vor. Grund sei der Konflikt, der die Marktstimmung beeinträchtige und für Chaos im Reiseverkehr sorge, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber Reuters erklärte.
MCCOY GLOBAL
Das kanadische Unternehmen für die Automatisierung des Brunnenbaus gab bekannt, dass es seine Quartalsdividende aussetzen werde, um angesichts des Nahost-Konflikts die finanzielle Flexibilität zu wahren. Der Konflikt habe Unsicherheit geschaffen und beeinträchtige die Logistik sowie die Lieferpläne.
PHONEPE
Das von Walmart unterstützte indische Fintech-Unternehmen teilte mit, dass es seine IPO-Pläne pausiert habe, nachdem geopolitische Spannungen für Volatilität an den globalen Kapitalmärkten gesorgt hatten. Der Prozess solle wieder aufgenommen werden, sobald sich der Markt stabilisiert habe.
SEVEN & I HOLDINGS
Der Betreiber der 7-Eleven-Kette gab am 9. April bekannt, dass er den Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts von der zweiten Hälfte des Jahres 2026 auf das Geschäftsjahr 2027 oder später verschoben habe. Als Gründe wurden die Marktunsicherheit und Risiken für die Konsumausgaben genannt.
TURKISH AIRLINES
Die in der Türkei ansässige Fluggesellschaft gab am 10. April bekannt, dass sie beschlossen habe, keine Dividende aus ihrem Nettogewinn für 2025 auszuschütten, sondern die Gewinne einzubehalten, um die Liquidität zu sichern.
XED EXECUTIVE DEVELOPMENT
Die Plattform für Führungskräftefortbildung, das erste Unternehmen aus Indiens steuerbegünstigter GIFT City, das einen Börsengang startete, gab den Rückzug seines IPOs bekannt. Grund sei die schwache Marktstimmung infolge des Nahost-Konflikts und damit verbundene Verzögerungen beim Abschluss der videobasierten Kundenverifizierung für Auslandsinder und ausländische Investoren.
($1 = 0.7583 Pfund)
($1 = 9.4984 schwedische Kronen)



















