Globale Aktienfonds erlebten in der Woche bis zum 5. November einen deutlichen Anstieg der Zuflüsse, da Investoren angesichts zunehmender, mit künstlicher Intelligenz verbundener Unternehmensdeals optimistisch gestimmt waren und während einer Marktkorrektur verstärkt investierten.
Wie Daten von LSEG Lipper zeigen, erwarben Anleger netto Aktienfonds im Wert von 22,37 Milliarden US-Dollar - der größte wöchentliche Kauf seit dem 1. Oktober.
Nach einem Rückgang vom Rekordhoch der Vorwoche hat der MSCI World Index in der aktuellen Woche bisher etwa 1,6 % verloren.
,,Obwohl politische Unsicherheiten und sich wandelnde Anlegerstimmungen die Märkte weiter volatil machen könnten, sind wir weiterhin überzeugt, dass die fundamentalen Faktoren, die die Rallye stützen, intakt bleiben", erklärte Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, in einem Bericht am Donnerstag.
,,Wir halten an der Einschätzung fest, dass der Bullenmarkt bei Aktien noch nicht am Ende ist und glauben, dass unterinvestierte Anleger ihr Engagement in transformativen Trends wie Künstlicher Intelligenz ausbauen sollten", so Haefele weiter.
US-Aktienfonds verzeichneten Zuflüsse von 12,6 Milliarden US-Dollar - der größte wöchentliche Zufluss seit dem 1. Oktober. Anleger investierten zudem 5,95 Milliarden US-Dollar in asiatische und 2,41 Milliarden US-Dollar in europäische Fonds.
Der Technologiesektor erhielt mit rund 4,29 Milliarden US-Dollar den größten wöchentlichen Zufluss seit mindestens 2022.
Gleichzeitig setzten Anleger ihre Käufe von Anleihefonds in der 29. Woche in Folge fort und investierten netto 10,37 Milliarden US-Dollar in diese Fonds.
Unternehmensanleihen- und kurzfristige Anleihefonds erhielten Zuflüsse von 3,48 Milliarden beziehungsweise 2,36 Milliarden US-Dollar.
Die Nachfrage nach Geldmarktfonds stieg unterdessen auf den höchsten Stand seit zehn Monaten, da diese Fonds Zuflüsse in Höhe von 146,95 Milliarden US-Dollar verzeichneten.
Im Rohstoffsegment zogen Anleger in der zweiten Woche in Folge insgesamt 554 Millionen US-Dollar aus Gold- und Edelmetallfonds ab.
Fonds für Aktien aus Schwellenländern verzeichneten hingegen zum zweiten Mal in Folge wöchentliche Zuflüsse in Höhe von 1,61 Milliarden US-Dollar, während Anleihefonds einen Abfluss von 1,73 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten, wie Daten von insgesamt 28.806 Fonds zeigen.



















