Gestern präsentierte der Pharmakonzern einen Umsatz von 1,075 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 17% bzw. 22,6% auf währungsbereinigter Basis entspricht.

Parallel dazu bestätigte das Unternehmen seine Jahresziele und strebt für das Geschäftsjahr 2026 ein Gesamtwachstum der Erlöse von über 13% zu konstanten Wechselkursen an. Dabei wird eine Wachstumsbeschleunigung des Portfolios ohne Somatuline sowie ein Umsatzplus bei Somatuline aufgrund von Engpässen bei Generika erwartet. Die operative Kerngeschäftsmarge soll über 35% des Umsatzes liegen.

Die Einschätzung der UBS

Nach Ansicht der Schweizer Bank hat Ipsen sehr solide Erstquartalszahlen vorgelegt, wobei der Umsatz den Konsens um 7% übertraf. Die Analysten fügten hinzu, dass diese Performance massgeblich von fast allen Produkten getragen wurde, insbesondere von Cabometyx, Dysport und Bylvay, ergänzt durch Somatuline, das von weitgehend antizipierten Generika-Knappheiten profitierte.

Für die UBS deuten diese Daten auf ein qualitativ hochwertiges Übertreffen der Erwartungen hin und spiegeln eine starke zugrunde liegende Dynamik im gesamten Portfolio wider. Die Analysten merkten an, dass Ipsen trotz des starken Auftaktquartals seine Jahresziele lediglich bestätigt hat, was sie angesichts der Stärke des Geschäfts abseits von Somatuline als etwas konservativ erachten.

Längerfristig rechnet die UBS mit einer leichten Erosion des Umsatzes ab 2029, wenn Cabometyx den Patentschutz verliert. Zuvor wurde die Umsatzprognose für den Zeitraum 2026-2028 um 4 bis 5% angehoben, was zu einer durchschnittlichen Steigerung des laufenden Betriebsergebnisses um 7% führt.

Die Empfehlung der UBS lautet weiterhin 'Neutral', das Kursziel wurde jedoch von 155 auf 170 Euro angehoben.