(Alliance News) - Das Wirtschaftsministerium hat die neue Struktur der Staatsbeteiligungen festgelegt, wobei strategische Bestätigungen und entschlossene Neubesetzungen einander abwechseln, wie Il Sole 24 Ore am Freitag berichtet.
Im Energiesektor dominiert die Kontinuität: Bei Eni erhält Claudio Descalzi ein historisches fünftes Mandat als CEO, um die 2014 begonnene Stärkung des Konzerns fortzusetzen. Das Präsidium wird hingegen überraschend Giuseppina Di Foggia anvertraut, die damit die Leitung von Terna verlässt.
Auch bei Enel wird die scheidende Führungsspitze abgesichert. Das Tandem aus Präsident Paolo Scaroni und CEO Flavio Cattaneo wurde bestätigt, gestützt auf einen Sanierungsplan, der das Unternehmen zu einer Rekordmarktkapitalisierung von 100 Mrd. EUR geführt hat.
Radikale Neuerungen betreffen hingegen Leonardo: Trotz der positiven Finanzergebnisse des scheidenden CEO Roberto Cingolani hat die Regierung Lorenzo Mariani zum neuen Unternehmenschef gewählt, flankiert von Francesco Macrì in der Rolle des Präsidenten.
Schließlich wird die Spitze von Enav erneuert: Das Ausscheiden von Pasqualino Monti der von vielen als möglicher neuer Steuermann von Terna gehandelt wird führt zur Ernennung von Igor de Biasio zum CEO. Sandro Pappalardo, der von Ita Airways kommt, übernimmt das Präsidium. Damit vervollständigt sich ein Mosaik an Nominierungen, das industrielle Stabilität und neue politische Gleichgewichte austariert.
Von Michele Cirulli, Alliance News Reporter
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