Bergbauaktien sorgten für den größten Auftrieb: Rio Tinto sprang um 5,2% nach oben, nachdem der anglo-australische Bergbaukonzern die Erwartungen bei der Quartalsproduktion von Eisenerz und Kupfer übertroffen hatte.
Höhere Kupferpreise halfen auch Glencore mit einem Plus von 3,7% und Anglo American mit einem Anstieg von 4,9%.
Der Blue-Chip-Index FTSE 100 schloss um 0,1% höher und beendete damit eine dreitägige Verlustserie.
Trumps zunehmende Drohungen gegenüber Europa im Zusammenhang mit seinen Plänen, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, hatten die transatlantischen Beziehungen belastet und die globalen Märkte zu Wochenbeginn ins Wanken gebracht.
Doch in einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwoch spielte er das Thema als eine „kleine Bitte“ um ein „Stück Eis“ herunter und erklärte, dass eine US-Übernahme des dänischen Arktisgebiets keine Bedrohung für das NATO-Bündnis darstellen würde.
Der Midcap-Index FTSE 250 legte unterdessen um 0,5% zu, wobei Currys um 7,7% zulegte, nachdem der Elektronikhändler seine Gewinnprognose anhob. Starke Nachfrage nach iPhones, Kaffeemaschinen und Erzählboxen für Kinder hatten das Weihnachtsgeschäft angekurbelt.
Unter den weiteren Aktien stieg Burberry um 5%, nachdem die Luxusmarke die Erwartungen beim Umsatzwachstum im wichtigen Weihnachtsquartal übertroffen hatte, wodurch der Index für Persönliche Güter um 4% zulegte.
JD Wetherspoon rutschte um 6,7% ab, nachdem die Pub-Kette davor warnte, dass der Gewinn im Geschäftsjahr 2026 sinken könnte. Damit lag das Unternehmen am Ende des Midcap-Index.
Unterdessen zeigten Daten, dass die britische Inflation im Dezember stärker als erwartet gestiegen ist. Die Anleger hielten dennoch an ihren Erwartungen fest, dass die Bank of England die Zinsen später im Jahr senken wird.
„Wir erwarten weiterhin, dass die Gesamtinflation im Jahr 2026 deutlich zurückgeht und gehen davon aus, dass die BoE die Zinsen im März, Juni und September jeweils senken wird“, schrieben Analysten von Goldman Sachs in einer Notiz.

















