PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Titel des französischen Autozulieferers Forvia haben am Montag deutlich unter Resultaten der Lichttechnik-Tochter Hella gelitten. Gegen Mittag sank der Kurs des Mutterkonzerns in Paris um fast sechs Prozent.
Hella enttäuschte den Markt nach Angaben des JPMorgan-Fachmanns Jose Asumendi mit dem vorläufigen Margenziel. Der Scheinwerferhersteller selbst geht 2026 von schwierigen Marktbedingungen aus und erwartet bei Umsatz und operativer Marge nur im Bestfall das Niveau des Vorjahres.
Seit der Mehrheitsübernahme durch Forvia findet im Freiverkehr bei den Hella-Anteilen nur noch relativ wenig Handel statt. Nach Angaben des Unternehmens hält Forvia derzeit knapp 82 Prozent der Hella-Anteile. Trotz des vergleichsweise geringen Streubesitzes sind diese wegen des Börsenwerts von mehr als neun Milliarden Euro im MDax gelistet./tih/jha/
FORVIA SE ist einer der weltweit führenden Anbieter in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automobilausrüstung. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Sitze (31,2 %; weltweit Nr. 1); - Fahrzeuginnenausstattung (18,4 %; weltweit Nr. 1): Armaturenbretter und Instrumententafeln (weltweit Nr. 1), Türen und Türverkleidungen sowie Akustikmodule; - audiovisuelle und Multimedia-Ausstattung (17,5 %): Autoradios, Multimedia-Geräte, Navigationssysteme, automatische Leitsysteme, Ortungssysteme, Sicherheitsassistenzsysteme mit CDD-Kameras, drahtlose Kommunikation, Monitore usw.; - Abgassysteme (15,3 %; weltweit Nr. 1); - Beleuchtungsausrüstung (13,9 %); - Sonstiges (3,7 %). Ende 2025 verfügte der Konzern weltweit über 246 Produktionsstandorte. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (6,2 %), Deutschland (10,2 %), Europa (30,2 %), China (19,8 %), Asien (6,4 %), Amerika (26 %), Naher Osten und Afrika (1,2 %).
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Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.