Zu Beginn stellt der Fondsmanager fest, dass Rüstungsaktien schwach in den Oktober starteten, nachdem Berichte über ein geplantes Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin bezüglich eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine aufkamen. Das Treffen wurde abgesagt, woraufhin sich der Sektor gegen Monatsende wieder erholte.
Weiter schreibt Agerback, dass der Markt von hoher Volatilität und einer gewissen Korrektur nach zuvor starken Anstiegen geprägt sei, was eine Diversifizierung zwischen Regionen und Unternehmen besonders wichtig mache.
In Asien stellte Taiwan das Luftverteidigungssystem T-Dome vor und plant, das Verteidigungsbudget bis 2030 auf 5 Prozent des BIP anzuheben - angetrieben durch zunehmende Drohnen- und Raketenbedrohungen.
In der Ukraine befindet sich der Konflikt in einer strategischen Pattsituation: Russland trägt hohe Kosten und ist auf Drohnen angewiesen, während die Ukraine weiterhin Unterstützung aus dem Westen benötigt. Russland testete im Oktober den atomgetriebenen Torpedo Poseidon, ein Beispiel für die zunehmende nukleare Rhetorik.
Die Berichtssaison verlief stark. Mehrere Rüstungsunternehmen erzielten Ergebnisse im Rahmen oder über den Erwartungen, mit stabilen Auftragseingängen und guter Profitabilität - ein Beleg für das strukturelle Wachstum der Branche.
Unter den Fondsbeteiligungen meldete Kongsberg Gruppen einen Umsatz von 13,3 Milliarden NOK (+12 Prozent) und eine EBIT-Marge von 15,2 Prozent bei einem Auftragsbestand von 142 Milliarden NOK.
Abschließend berichtet Agerback, dass Saab um 17 Prozent auf 15,9 Milliarden SEK wuchs, mit einer EBIT-Marge von 8,7 Prozent und einem Auftragsbestand von 202 Milliarden SEK. Kurz nach der Veröffentlichung wurde eine Absichtserklärung zwischen Schweden und der Ukraine über 100-150 Gripen E-Flugzeuge bekannt, was Saabs zukünftigen Absatz stärken könnte.
,,Veränderte Auftragsmuster verschaffen Saab eine verbesserte Position im Markt für Surveillance und Aeronautics und reduzieren die Konzentration auf das Wachstum im Dynamics-Segment", schreibt der Fondsmanager.
Die größten Positionen im Portfolio des Fonds zum Monatsende waren Rheinmetall (4,66 Prozent), Hanwha Aerospace (4,40 Prozent) und ST Engineering (3,32 Prozent).
| Finserve Global Security Fund I SEK R, % | Oktober 2025 |
| Fonds MM, Veränderung in Prozent | -1,62 |
| Fonds seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent | 57,09 |



















