NextDecade erklärte gegenüber den Aufsichtsbehörden, dass die globalen geopolitischen Spannungen die Nachfrage nach US-Flüssigerdgas (LNG) verstärkt hätten, was die Entwickler dazu veranlasse, neue Kapazitäten schneller ans Netz zu bringen.
Der Iran-Krieg hat zu weltweiten Engpässen bei der LNG-Versorgung geführt, da der weltweit zweitgrößte Produzent, QatarEnergy, das tiefgekühlte Gas nicht exportieren konnte und Schäden an seinen Anlagen erlitten hat. Dies könnte das weltweite Angebot für bis zu fünf Jahre um 12,5 Millionen Tonnen reduzieren.
In einem separaten Antrag vom vergangenen Freitag bat NextDecade die Federal Energy Regulatory Commission (FERC) um die Genehmigung, die maximale Belegschaft auf der Baustelle um 2.275 auf 7.500 Mitarbeiter zu erhöhen, gegenüber den zuvor genehmigten 5.225, um den Bau des LNG-Exportterminals zu beschleunigen.
Die Bundesbehörden müssen Personalaufstockungen auf LNG-Baustellen genehmigen, um sicherzustellen, dass die Entwickler die vorab festgelegten Umweltauflagen einhalten, einschließlich der Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden.
Das Unternehmen gab an, dass die Entscheidung zum Bau zweier zusätzlicher Verflüssigungsstränge am Standort den Personalbedarf erhöht habe und zudem die Genehmigung für Bauarbeiten in der Nacht sowie an Wochenenden erforderlich mache.
Die FERC genehmigte laut der Mitteilung sowohl die Aufstockung des Baupersonals als auch die Anträge auf einen Rund-um-die-Uhr-Baubetrieb.
NextDecade errichtet bei Rio Grande LNG insgesamt fünf Verflüssigungsstränge mit einer Gesamtkapazität von rund 30 Millionen Tonnen pro Jahr.




















