Die Vertreter der Federal Reserve rangen nach dem Ausbruch des Iran-Krieges mit drastisch voneinander abweichenden Szenarien für die US-Wirtschaft. Während ein Szenario Zinssenkungen vorsah, hätte ein anderes Zinserhöhungen erforderlich gemacht.

Das am Mittwoch in Washington veröffentlichte Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) vom 17. bis 18. März verdeutlicht, dass die Mehrheit der Ratsmitglieder besorgt war, der Krieg könnte den Arbeitsmarkt beeinträchtigen und somit niedrigere Zinsen rechtfertigen. Gleichzeitig hoben viele Entscheidungsträger das Inflationsrisiko hervor, das letztlich Zinserhöhungen notwendig machen könnte. Mike McKee von Bloomberg analysiert das Fed-Protokoll und erläutert die Bedeutung für künftige Zinsschritte.

Bloomberg-Videos, zur Verfügung gestellt von MT Newswire