Europas Börsen im Rückzug; Pernod Ricard zeigt Stärke
Am 28. Tag des Konflikts am Persischen Golf notieren die europäischen Aktienmärkte angesichts der geopolitischen Unsicherheit tief im roten Bereich. Der CAC 40 verliert 1,06% auf 7.686 Punkte, während der Euro Stoxx 50 um 1,31% auf 5.492 Zähler nachgibt.
Veröffentlicht am 27.03.2026 um 12:18
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Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte eine Intensivierung der Angriffe gegen den Iran an. Diese sollen sich künftig auch auf weitere "Ziele und Bereiche" erstrecken, die mit der Herstellung und dem Einsatz von Waffen gegen israelische Zivilisten in Verbindung stehen.
Gleichzeitig traf US-Außenminister Marco Rubio am Freitag in der Abtei Vaux-de-Cernay bei Paris ein, um am zweiten Tag des G7-Außenministertreffens teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen der Krieg im Nahen Osten und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.
In diesem Umfeld gibt der Preis für die Sorte Brent um 2,10% auf 104,20 USD nach.
Auf der statistischen Seite präsentiert sich der Terminkalender an diesem Freitag eher dünn besiedelt. In Großbritannien sank das Einzelhandelsvolumen im Februar 2026 um 0,4%, nachdem es im Januar um 2% (ursprünglich auf 1,8% geschätzt) und im Dezember 2025 um 0,1% (gegenüber zuvor gemeldeten 0,4%) gestiegen war.
In den USA zählen die Großhandelslagerbestände sowie das Konsumklimaindex der Universität Michigan zu den am meisten beachteten Indikatoren.
Werte im Fokus
Bei den Einzelwerten glänzt Pernod Ricard (+2,90%) an der Spitze des CAC 40. Der Konzern bestätigte Gespräche mit der US-Gruppe Brown-Forman, Eigentümer der Whiskymarke Jack Daniel's, über einen möglichen Zusammenschluss. Belastet wird der Pariser Leitindex hingegen von STMicroelectronics (-5,09%), Legrand (-3,05%) und Eiffage (-2,89%).
LVMH (-0,28%) gibt ebenfalls leicht nach. LVMH Profumi e Cosmetici Italia, eine Tochtergesellschaft des französischen Luxusgüterkonzerns, steht seit Freitag im Visier der italienischen Wettbewerbsbehörde (AGCM). Gemeinsam mit Sephora Italia und Benefit Cosmetics wird wegen möglicher unlauterer Geschäftspraktiken ermittelt. Dabei geht es um die Bewerbung von Gesichtsmasken, Seren und Anti-Aging-Cremes bei Minderjährigen. Hexaom (+9%) springt an die Spitze des SRD-Marktes, nachdem das Unternehmen für 2026 ein Wachstum von 20% in Aussicht gestellt und die Dividende erhöht hat.
Am Devisenmarkt verliert der Euro 0,17% auf 1,1513 USD.



















