Basierend auf den Ergebnissen von 211 STOXX 600-Unternehmen und Marktschätzungen für die noch ausstehenden Berichte wird nun erwartet, dass die Gewinne der europäischen Standardwerte im ersten Quartal im Durchschnitt um 10,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.
Obwohl die Gewinne der Energieunternehmen - für die ein atemberaubendes Plus von 48,4% prognostiziert wird - den Durchschnitt verzerren, wird für Unternehmen außerhalb des Energiesektors ein Gewinnanstieg von 5,7% im Jahresvergleich erwartet.
o Die Aussichten für die Umsätze haben sich jedoch gegenüber dem Anstieg von 0,7% aus der Vorwoche verschlechtert
o Für die STOXX 600-Unternehmen wird nun nur noch ein mageres Umsatzwachstum von 0,2% prognostiziert
o Ein schwaches Umsatzwachstum gepaart mit höheren Gewinnen könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Bemühungen der Unternehmen um Kostensenkungen und Umstrukturierungen auszahlen
o Dem Bericht zufolge übertrafen 60,2% der Unternehmen die Gewinnerwartungen
o Europäische Energiekonzerne profitierten von höheren Ölpreisen infolge des Krieges im Nahen Osten
o Obwohl die Rohöl-Futures aufgrund der Hoffnung auf ein Friedensabkommen gesunken sind, liegen sie immer noch etwa 35% über dem Vorkriegsniveau
o Der Immobiliensektor hingegen wird voraussichtlich Gewinne ausweisen, die 14,3% unter denen des Vorjahres liegen
o Europas Leitindex STOXX 600 verlor schnell den Großteil seiner Gewinne für 2026, nachdem die USA und Israel im Februar den Iran angriffen
o Seitdem hat er sich teilweise erholt, liegt aber immer noch etwa 2% unter dem Vorkriegsniveau
o Trotz der Trendwende stehen die Aussichten für die STOXX 600-Unternehmen im Gegensatz zu denen der im S&P 500 gelisteten US-Firmen
o Die Gewinne der S&P 500-Unternehmen sollen laut einer separaten LSEG I/B/E/S-Notiz vom Freitag um 27,8% steigen, was vor allem dem Wachstum der Technologieunternehmen von 51,9% zu verdanken ist


















