In New York zeigen sich die Indizes ebenfalls überwiegend freundlich. Der Dow Jones, der am Freitag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 50 000 Punkten überschritten hatte, hält Kurs und gibt gegen 17:45 Uhr lediglich um 0,03% nach. Der Nasdaq, das Zentrum der Technologiewerte, gewinnt 0,98% hinzu.

Dennoch bleibt Vorsicht angesichts anhaltender Unsicherheiten über die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz geboten.

In Paris führte STMicroelectronics (+9,76%) die Gewinnerliste des CAC 40 an, gestützt durch die Ankündigung einer strategischen Partnerschaft mit Amazon Web Services. Société Générale (+3,28%) verzeichnete nach Abschluss ihres Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 1 Mrd.€ den drittgrößten Anstieg im Index.

Unterdessen beendete Eramet (−5,95%) den Handel als Schlusslicht im SBF 120, nachdem die vorübergehende Suspendierung des Finanzchefs im Rahmen einer internen Untersuchung zu Managementmethoden bekannt gegeben wurde – nur wenige Tage nach der überraschenden Abberufung des Generaldirektors.

In Europa profitierte Novo Nordisk (+5,25%) von der Entscheidung von Hims & Hers, eine günstigere Version des oralen Adipositas-Mittels Wegovy vom Markt zu nehmen.

US-Arbeitsmarkt und Inflation als Wochenhöhepunkte

Bei den Konjunkturdaten am Montag überraschte der Sentix-Index, der die Stimmung der Investoren im Euroraum misst, im Februar mit einem unerwarteten Anstieg und erreichte den höchsten Stand seit Juli 2025. Er lag bei 4,2 nach erwarteten −0,2 und −1,8 im Vormonat. „Die Rezession im Euroraum scheint beendet und eine Erholung zeichnet sich ab“, hieß es von Sentix in einer Mitteilung.

Die US-Arbeitsmarktdaten, die nach einer Verzögerung durch einen Mini-Shutdown nun am Mittwoch erwartet werden, sowie die am Freitag veröffentlichten Inflationszahlen, bilden die beiden wichtigsten makroökonomischen Termine der Woche.

Am Devisenmarkt steigt der Euro um 0,58% auf 1,1897$.

Bei den Rohstoffen verteuert sich der Preis für ein Barrel Brent-Öl um mehr als 2%.