Der paneuropäische STOXX 600 rückte bis 07:04 Uhr GMT um 0,2% auf 607,54 Punkte vor. Damit notieren die europäischen Indizes weiterhin knapp 5% unter ihrem Vorkriegsniveau und hinken ihren US-Pendants sowie den globalen Märkten hinterher. Letztere konnten sich zuletzt deutlich erholen, was unter anderem auf Kursgewinne bei Technologie- und KI-Werten zurückzuführen war.
US-Präsident Donald Trump erklärte, er sei mit dem jüngsten Vorschlag Teherans zur Beendigung des Konflikts nicht zufrieden. Zudem berichtete das Wall Street Journal, der Präsident habe seine Berater angewiesen, Vorbereitungen für eine längerfristige Blockade iranischer Häfen zu treffen.
Mit Blick auf die Unternehmenszahlen kletterten Adidas um 8,2%, nachdem der deutsche Sportartikelhersteller ein über den Erwartungen liegendes Betriebsergebnis für das erste Quartal gemeldet hatte.
UBS legten um 5% zu. Die Schweizer Großbank wies für das erste Quartal trotz der marktseitigen Turbulenzen infolge des Nahost-Konflikts einen Nettogewinn aus, der die Analystenschätzungen übertraf.
Die Deutsche Bank verzeichnete den höchsten Gewinn ihrer Geschichte unter der Leitung von Vorstandschef Christian Sewing und hob ihre Umsatzprognose für die Investmentbank bis 2026 an. Dennoch gaben die Aktien um 2,8% nach.
Pernod Ricard notierten leicht im Minus, nachdem der französische Spirituosenkonzern die Fusionsgespräche mit Brown-Forman, dem Eigentümer von Jack Daniel's, beendet hatte.
(Bericht von Twesha Dikshit; Redaktion: Sumana Nandy; Übersetzung: Paula Villalba)

















