Europäische Börsen atmen auf angesichts der Hoffnung auf Verhandlungen
Die europäischen Aktienmärkte tendieren am Donnerstag im Plus. Die Anleger verfolgen aufmerksam die jüngsten geopolitischen Entwicklungen und verarbeiten eine Reihe von Unternehmenszahlen, von denen einige die Auswirkungen des Konflikts verdeutlichen. Kurz nach 12:00 Uhr legte der CAC 40 um 0,50% auf 8 316 Punkte zu, während der Euro Stoxx 50 um 0,36% auf 5 961 Punkte stieg.
Veröffentlicht am 16.04.2026 um 12:26
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Diese diplomatischen Fortschritte stehen jedoch im Kontrast zur Realität vor Ort, wo die Kämpfe im Süden des Libanon und im Norden Israels anhalten. Zudem findet am Freitagnachmittag im Élysée-Palast eine Konferenz zur Initiative für die Schifffahrt in der Straße von Hormus statt, an der auch der britische Premierminister teilnehmen wird.
Am Ölmarkt verteuert sich die Sorte Brent um 2% auf 96,46 USD, während WTI um 1,97% auf 92,68 USD zulegt.
Werte in Bewegung
Der Pariser Leitindex wird von Dassault Systèmes (+2,24%) und Saint-Gobain (+2,04%) gestützt.
Pluxee (+0,43%) notiert im grünen Bereich. Die ehemalige Sodexo-Tochter, die auf Essensgutscheine und Geschenkgutscheine spezialisiert ist, hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025-2026 ein operatives Ergebnis (Ebitda) - ihre wichtigste Rentabilitätskennzahl - veröffentlicht, das über den Erwartungen der Analysten lag.
Im Gegensatz dazu gehören Kering (-2,48%), L'Oréal (-0,92%) und Hermès (-0,52%) zu den größten Verlierern. Kering setzt damit seinen Rückgang vom Vortag nach der Veröffentlichung der Quartalsumsätze fort, trotz der Vorstellung eines neuen Strategieplans zur Wiederbelebung des Wachstums.
Pernod Ricard (-0,12%), das für das dritte Quartal seines verschobenen Geschäftsjahres Ergebnisse über den Erwartungen vorlegte, warnte jedoch davor, dass der Konflikt im Nahen Osten den Umsatz des gesamten Geschäftsjahres belasten werde.
Andernorts in Europa legt Tesco (+1,82%) vor dem Hintergrund vorsichtiger Ausblicke zu.
EasyJet gibt um 4% nach, nachdem das Unternehmen gewarnt hatte, dass es im ersten Halbjahr aufgrund der explodierenden Treibstoffpreise und höherer Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten einen deutlicheren Vorsteuerverlust erwartet.
Bei den Statistiken stieg der Verbraucherpreisindex in der Eurozone im März um 1,3%, verglichen mit erwarteten 1,2% und nach 0,6% im Vormonat. Auf Jahressicht liegt die Inflation bei 2,6%, was 0,1 Prozentpunkte über der Prognose und 0,7 Prozentpunkte über dem Wert vom Februar liegt.
Am Devisenmarkt gibt der Euro um 0,21% auf 1,1782 USD nach.

















