Der gesamteuropäische STOXX 600 Index stieg um 0,5 % auf 620,12 Punkte (Stand: 08:09 GMT).
Globale Aktienmärkte erholen sich derzeit von einer volatilen Phase in der vergangenen Woche, die durch Sorgen ausgelöst wurde, dass neuere Modelle der künstlichen Intelligenz traditionelle Softwareunternehmen beeinträchtigen könnten – selbst während Branchengrößen wie Alphabet und Amazon.com neue Investitionsziele zur Weiterentwicklung der Technologie setzen.
Die Erholung am Freitag verhalf dem STOXX-Index zu wöchentlichen Gewinnen, auch wenn die Unsicherheit im Technologiesektor den Anlegern weiterhin im Gedächtnis bleiben dürfte. Der Technologiesektor legte am Montag um 1 % zu.
Im Bereich Fusionen und Übernahmen hat ein von der Holdinggesellschaft Advent und FedEx geführtes Konsortium zugestimmt, das Paketfachunternehmen InPost für 9,2 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Dies ließ die Aktien des polnischen Unternehmens um 13,3 % steigen.
Die Aktien des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk stiegen um 8,2 %, nachdem das US-Unternehmen Hims & Hers angekündigt hatte, sein günstiges GLP-1-Tablettenprodukt vom Markt zu nehmen. Zuvor hatte die US-amerikanische Food and Drug Administration gewarnt, sie werde gegen das Produkt vorgehen.
UniCredit, die nach Bilanzsumme zweitgrößte Bank Italiens, gewann 4,3 % hinzu, nachdem sie angekündigt hatte, den Gewinn in diesem Jahr auf 11 Milliarden Euro (13 Milliarden US-Dollar) steigern zu wollen. Dies verhalf den Banken der Eurozone zu einem Anstieg von 1,6 % und führte die sektoralen Gewinne an.


















