Auch die anderen europäischen Börsen folgen diesem Trend: Der DAX 40 in Frankfurt gewinnt 0,45 %, ebenso wie der FTSE 100 in London, der um 0,54 % zulegt.

Im Nahostkonflikt setzen die Konfliktparteien ihre Angriffe fort, was darauf hindeutet, dass derzeit keine Verhandlungen stattfinden.

Unterdessen hat China seine größten Ölraffinerien aufgefordert, ihre Exporte auszusetzen, um die Versorgung des Landes zu priorisieren. Infolgedessen steigen die Ölpreise wieder. In London notiert das Nordseeöl Brent, das am Morgen noch im Plus lag, nun mit einem Rückgang von 0,25 % bei 82,28 USD je Barrel, bleibt aber auf dem höchsten Stand seit Juli 2024.

Aktuelles zu Einzelwerten

In Paris sticht STMicroelectronics an der Spitze des CAC 40 mit einem Plus von 6,13 % hervor. Der französisch-italienische Halbleiterspezialist bringt einen neuen Einstiegs-Mikrocontroller auf den Markt, doch die Aktie profitiert vor allem von den guten Quartalszahlen des US-amerikanischen Unternehmens Broadcom, die gestern Abend veröffentlicht wurden.

Im Gegensatz dazu werden in Frankreich die Werte, die am Vortag noch im Rampenlicht standen, nun gemieden, wie etwa Stellantis (-0,66 %). Auch der Rückgang bei Banken und Luxusgütern belastet die Stimmung, wie etwa Crédit Agricole mit einem Minus von 0,82 % oder LVMH, das um 0,28 % nachgibt.

In Deutschland verliert DHL 3,22 %. Der Logistikriese musste im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 1,6 % hinnehmen.

Im Vereinigten Königreich springt Rentokil Initial um 11,68 % nach oben, nachdem das Unternehmen eine Steigerung des Jahresgewinns vor Steuern um 4 % gemeldet hat. Das auf allgemeine Dienstleistungen für Unternehmen spezialisierte Unternehmen gab zudem den Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden nach der Ernennung seines Nachfolgers bekannt.

In Italien ist die Aktie von Davide Campari-Milano besonders gefragt (+8,51 %). Zwar überraschte der Konzern mit seinem Umsatz für 2025 nicht, doch die Anleger loben die über den Erwartungen liegende Rentabilität.

In der Schweiz springt Galderma nach der Veröffentlichung guter Jahresergebnisse und besonders vielversprechender Aussichten für 2026 um 8,25 % nach oben.

Einige anstehende Indikatoren

Die Anleger nahmen die über den Prognosen liegende Steigerung der französischen Industrieproduktion zur Kenntnis. Im Januar wuchs sie um 0,5 %, während Analysten nur mit einem Anstieg von 0,4 % gerechnet hatten.

Um 11 Uhr werden die Einzelhandelsumsätze im Euroraum für Januar erwartet, bevor der Fokus auf die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Europäischen Zentralbank gerichtet wird.

In den Vereinigten Staaten ist die wichtigste Statistik die Zahl der neuen wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung um 14:30 Uhr. Später (16 Uhr) folgen die Auftragseingänge der Industrie.

Am Devisenmarkt ist der Euro gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert (-0,08 %) und wird zu 1,1625 Dollar gehandelt.