Auch die anderen großen europäischen Börsen folgen diesem Trend: Der DAX 40 in Frankfurt legt um 0,10% auf 24.940 Punkte zu, während der FTSE 100 in London um 0,21% auf 10.467 Punkte steigt.

Der Tag dürfte jedoch besonders ruhig verlaufen, da das Handelsvolumen angesichts der Abwesenheit amerikanischer Investoren geringer ausfällt. In den USA ist heute Feiertag: Der Presidents' Day wird zu Ehren der verschiedenen Präsidenten der Vereinigten Staaten begangen.

Dementsprechend werden heute keine makroökonomischen Daten aus den USA erwartet, sodass sich die Anleger auf die Industrieproduktion der Eurozone konzentrieren, dem einzigen Indikator des Tages.

Im Dezember ging diese um 1,4% zurück, während Analysten einen Rückgang von 1,5% befürchtet hatten. Im November war die Industrieproduktion der Eurozone noch um 0,3% gestiegen. Dieser Rückgang von 1,4% ist der stärkste seit April 2025 (-2,4%).

Bankenwerte im Fokus...

Im Bereich der Einzeltitel stehen insbesondere europäische Bankwerte im Mittelpunkt. In Paris verzeichnet die Société Générale ein Plus von 2,94%, während BNP Paribas um 1,72% zulegt. Auch Crédit Agricole kann mit einem Anstieg von 1,58% punkten, obwohl die Gruppe von der Europäischen Zentralbank wegen Nichteinhaltung einer Entscheidung zu Klima- und Governance-Risiken mit einer Geldstrafe von 7,551 Millionen Euro belegt wurde. In Europa gewinnt die spanische Banco Santander 2,96%, nachdem UBS ihre Kaufempfehlung bestätigt, das Kursziel jedoch leicht von 11,80 auf 11,70 Euro gesenkt hat. In Italien hebt sich Unicredit mit einem Plus von 1,78% hervor.

... während der Abwärtstrend bei Dassault Systèmes anhält

Am unteren Ende der Rangliste setzt Dassault Systèmes, das in der vergangenen Woche bereits um 19,91% nachgegeben hatte, seine Talfahrt mit einem weiteren Rückgang von 7,69% fort. Das Unternehmen geriet nach den enttäuschenden Zahlen für 2025 und den Zielen für 2026 stark unter Druck. Die Aktie leidet zudem unter den Sorgen rund um den Vormarsch der KI in zahlreichen Branchen, insbesondere im Softwarebereich.

Auch die Verluste bei Hermès und Kering, mit Rückgängen von 1,87% beziehungsweise 2,11%, bremsen den Anstieg des Pariser Marktes.

Außerhalb des CAC 40 verliert Ubisoft 7,96% nach einem Kurssprung von 12,38% am Vortag. Seit Jahresbeginn hat die Aktie – unter Berücksichtigung des heutigen Rückgangs – bereits 34,37% eingebüßt.

In Europa gibt Siemens trotz der von UBS bestätigten Kaufempfehlung und einem unveränderten Kursziel von 255 Euro um 2,47% nach.

Eine ereignisreiche Woche steht bevor

Bei den Unternehmen nimmt die Berichtssaison ab Dienstag bis zum Ende der Woche deutlich Fahrt auf. In Frankreich stehen unter anderem die Zahlen von Vicat, M6, Orange, Carrefour, Eramet, Airbus, Pernod Ricard, Accor, Renault, Nexans, Air France-KLM, Air Liquide und Danone im Fokus der Anleger. In Europa wird die Aufmerksamkeit auf Nestlé, Repsol, Aegon und Sika gerichtet sein.

In den Vereinigten Staaten werden unter anderem die Zahlen von Walmart, Booking Holdings, Garmin, Deere & Company, Constellation Energy und Warner Bros Discovery mit Spannung erwartet.

Auf der Statistikseite werden die Anleger ab Dienstag den deutschen ZEW-Index für Februar sowie den Empire-State-Index der New Yorker Fed im Blick behalten.

Am Mittwoch richtet sich die Aufmerksamkeit auf die französische Inflationsrate für Januar, während in den USA mehrere Indikatoren zum Immobilienmarkt veröffentlicht werden.
Zum Wochenausklang werden verschiedene Stimmungsindikatoren für die Industrie und den Dienstleistungssektor in mehreren großen Volkswirtschaften bekanntgegeben.