Die Maßnahme der Europäischen Kommission folgt auf Informationsanfragen, die im April vergangenen Jahres an eine Gruppe chinesischer Windturbinenlieferanten im Rahmen der EU-Verordnung über ausländische Subventionen verschickt wurden. Diese Verordnung zielt auf unfaire ausländische Staatshilfen ab.
"Die chinesische Handelskammer bei der Europäischen Union (CCCEU) nimmt die Entscheidung der Europäischen Kommission zur Kenntnis, eine eingehende Untersuchung nach der Verordnung über ausländische Subventionen (FSR) gegen Goldwind einzuleiten", erklärte die CCCEU in einer Stellungnahme.
"Die CCCEU äußert ernste Bedenken und spricht sich entschieden gegen den wiederholten und unverhältnismäßigen Einsatz der FSR durch die EU zur Überprüfung chinesisch-investierter Unternehmen aus ... Seit Inkrafttreten der FSR haben chinesische Unternehmen direkte und indirekte Verluste in Milliardenhöhe erlitten."
Europas große Turbinenhersteller Vestas, Siemens Energy und Nordex fordern die Kommission, die als EU-Wettbewerbshüterin agiert, seit Langem dazu auf, für fairen Wettbewerb im 27-Länder-Block zu sorgen, angesichts einer Flut günstiger chinesischer Importe.
Die Kommission erklärte, ihre vorläufige Prüfung nach den Informationsanfragen habe Hinweise darauf ergeben, dass Goldwind Subventionen erhalten haben könnte, die den EU-Markt verzerren.
"Die Kommission hat vorläufige Bedenken, dass diese ausländischen Subventionen die Wettbewerbsposition von Goldwind auf dem Binnenmarkt verbessern und den Wettbewerb bei der Lieferung von Windturbinen und zugehörigen Dienstleistungen in der EU negativ beeinflussen könnten", so die Kommission in einer Mitteilung.
Unternehmen können Maßnahmen anbieten, um die Bedenken im Rahmen der FSR auszuräumen.



















