03. Jun (Reuters) - Die EU-Kommission hat dem US-Finanzinvestor Carlyle unter Auflagen grünes Licht für die Übernahme der Mehrheit am Lack-Geschäft des Chemiekonzerns BASF gegeben. Die Brüsseler Behörde teilte am Dienstag mit, die Genehmigung sei an die Bedingung geknüpft, dass das weltweite Polysulfid-Geschäft von Nouryon an einen geeigneten Käufer veräußert werde. BASF hatte den Verkauf der Sparte im Oktober angekündigt. Dabei wurde für die Bereiche ein Unternehmenswert von 7,7 Milliarden Euro angesetzt. Der Ludwigshafener Konzern behält den damaligen Angaben zufolge 40 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen, an dem sich als Co-Investor auch der katarische Staatsfonds QIA beteiligt. Der Abschluss der Transaktion war für das laufende zweite Quartal erwartet worden.

(Bericht von Bart MeijerBearbeitet von Scot W. StevensonBei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)