Der Fonds Espiria Sweden Small Cap A verzeichnete im Februar einen Rückgang von 2,3 Prozent und blieb damit hinter seinem Vergleichsindex zurück, der um 0,1 Prozent nachgab. Seit Jahresbeginn weist der Fonds ein Minus von 0,4 Prozent auf und entwickelt sich damit deutlich besser als der Index, der im gleichen Zeitraum um 8,2 Prozent einbrach. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht hervor.
Die Fondsmanager schreiben eingangs, dass sich der Fokus nach der scheinbaren Lösung der Grönland-Frage auf neue geopolitische Bedrohungen gerichtet habe. Der Konflikt zwischen den USA/Israel und dem Iran war dabei das aktuellste Thema und eskalierte zudem vor Monatsende in einen offenen Krieg.
"Im wirtschaftlichen Bereich war die Nichtigerklärung von Zöllen durch den Obersten Gerichtshof der USA, da diese die Befugnisse des Präsidenten überschritten, ein Faktor, der die Märkte verunsicherte. Obwohl unmittelbar nach der Bekanntgabe neue Zollandrohungen von Präsident Trump angekündigt wurden, scheinen die wirtschaftlichen Auswirkungen in jeder Hinsicht äußerst begrenzt zu bleiben", so die Fondsmanager.
Darüber hinaus beeinflussten die umfangreichen KI-Investitionen von Hyperscaler-Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Alphabet die Marktentwicklung.
"Der Nachrichtenfluss drehte sich weiterhin primär um Investitionen in KI und Rechenzentren. Allein in diesem Jahr werden die größten Unternehmen (Magnificent 7 und andere) voraussichtlich über 650 Milliarden Dollar investieren, was einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspricht."
Der Softwaresektor geriet gleichzeitig durch neue KI-Tools unter Druck, darunter Claude von Anthropic, das beispielsweise die Programmierung und Datenanalyse erleichtern soll.
Zudem zeigen sich deutliche Anzeichen für eine stärkere europäische Konjunktur mit einer steigenden Nachfrage in der Industrie und kletternden Zellstoffpreisen. Im Laufe des Jahres wird erwartet, dass der Konsum sukzessive anzieht, da die Kaufkraft durch niedrige Inflation und steigende Reallöhne zunimmt, schreiben die Manager.
"Bisher ist die wirtschaftliche Erholung auf Kurs, trotz des ausgebrochenen Krieges im Nahen Osten und dessen potenzieller Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Auch die Ausblicke der Unternehmen im Zusammenhang mit den präsentierten Jahreszahlen für 2025 sind meist positiv, wenn auch in vorsichtigen Worten formuliert."
In Bezug auf schwedische Nebenwerte entwickelten sich diese weiterhin schwächer als Großunternehmen, wobei Abflüsse aus Small-Cap-Fonds eine Erklärung hierfür darstellen.
Die größten Positionen im Fonds waren zum Monatsende Getinge, Alligo und SKF mit Portfoliogewichtungen von 7,6, 7,0 bzw. 4,4 Prozent. Die größten Sektoren waren gleichzeitig das Gesundheitswesen, zyklische Konsumgüter sowie die Industrie.
Getinge AB ist weltweit führend in der Herstellung und Vermarktung von medizinischen Geräten für Gesundheitseinrichtungen (Kliniken, Krankenhäuser, Pflegeheime usw.). Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die Produktfamilien: - Medizinische Systeme (51,6 %): Ausrüstung für Operationssäle (vor allem Tische und Beleuchtungssysteme), Beatmungsgeräte und Herz-Lungen-Maschinen usw.; - Sterilisationsgeräte für Krankenhäuser (35,3 %); - Kontaminationsvermeidungsgeräte (13,1 %): in den Bereichen biopharmazeutische Produktion, biomedizinische Forschung, Herstellung von medizinischen Geräten und Laboranwendungen. Der Nettoumsatz nach Einnahmequellen gliedert sich in den Verkauf von Geräten (44,9 %), Verbrauchsmaterialien (35,7 %) sowie Dienstleistungen und Ersatzteilen (19,4 %). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Schweden (1,8 %), Europa/Naher Osten/Afrika (33,3 %), Vereinigte Staaten (40,1 %), Amerika (4,6 %) und Asien/Pazifik (20,2 %).
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Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.