'Sobald Apple gezwungen ist, seine Kosten offenzulegen, werden Regierungen auf der ganzen Welt die Junk-Gebühren von Apple nicht länger dulden', erklärte Epic in einer Stellungnahme.
Epic, ein in den USA ansässiges Studio mit Rückendeckung des chinesischen Konzerns Tencent, befindet sich seit 2020 in einer juristischen Auseinandersetzung mit Apple. Das Unternehmen wirft Apple vor, mit der Erhebung einer Provision von bis zu 30 % auf In-App-Zahlungen gegen US-Kartellrecht zu verstoßen.
'Apple ist sich bewusst, dass das US-Bundesgericht das Unternehmen zur Transparenz darüber zwingen wird, wie es seine App-Store-Gebühren berechnet', so Epic weiter.
Im vergangenen Jahr wurde 'Fortnite' nach einer fast fünfjährigen Sperre wieder im US-App-Store verfügbar gemacht.
'Fortnite' gehört zu den weltweit beliebtesten Spielen, folgt dem Battle-Royale-Prinzip und verzeichnet täglich Millionen von Spielern, die hohe Summen in die In-Game-Währung investieren, um kosmetische Gegenstände für ihre Avatare zu erwerben.
Dennoch hatte Epic Anfang des Jahres angekündigt, mehr als 1.000 Stellen zu streichen, nachdem das Engagement bei 'Fortnite' aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und eines schwierigen Konsumumfelds zurückgegangen war.
Epic fügte hinzu, dass 'Fortnite' noch nicht in den australischen App Store zurückgekehrt sei, da Apple dort weiterhin zahlreiche Entwicklerbedingungen durchsetze, die das Gericht für rechtswidrig befunden habe.




















