Der Fund befindet sich im Ganal PSC und wird von Eni mit einer Beteiligung von 82% betrieben. Die chinesische Sinopec hält die verbleibenden 18%.
Das Ganal PSC ist Teil eines Portfolios von 19 Blöcken - 14 in Indonesien und fünf in Malaysia -, die auf Searah übertragen werden, ein Unternehmen, das gemeinsam von Eni und der malaysischen Petronas kontrolliert wird.
Searah, dessen operativer Start nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens für Ende Juni erwartet wird, soll Vermögenswerte, technisches Know-how und finanzielle Kapazitäten bündeln, um das Wachstum in Südostasien voranzutreiben.
Der Geschäftsplan sieht die Erschließung von rund 3 Milliarden Barrel Öläquivalent (boe) an entdeckten Ressourcen sowie die Erschließung erheblicher Explorationspotenziale vor.
Der Verkauf einer 10%igen Beteiligung an dem Eni-Indonesien-Portfolio, das nicht Teil der Searah-Transaktion ist, an einen Investor ist im Gange und soll 2026 abgeschlossen werden.
Der Geliga-Fund erhöhe den Wert dieses Verkaufs, so Eni in einer Mitteilung.
Basierend auf den Testergebnissen wird geschätzt, dass die Bohrung Geliga-1 eine nachhaltige Rate von etwa 200 Millionen Standardkubikfuß Gas pro Tag und etwa 10.000 Barrel Kondensat pro Tag produzieren kann, erklärte Eni.
'Da die Energiesicherheit in Südostasien eine immer höhere Priorität einnimmt, betrachten wir die Beteiligung (an Geliga-1) als eine zentrale strategische Chance für Eni in der Zukunft', so Barclays in einem Kundenbericht.
Ein Erschließungsplan soll in den kommenden Wochen bei der indonesischen Regierung eingereicht werden, hieß es vonseiten Enis. (Berichterstattung durch Francesca Landini; Redaktion durch Giulia Segreti und Joe Bavier)



















