Embla Medical wurde am Mittwoch von IR-Leiter Klaus Sindahl auf dem Life Science-Tag in Göteborg vorgestellt. Das Unternehmen trug bis 2024 den Namen Össur.

Embla Medical ist ein isländisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Beinprothesen, Arthrose und das Management damit verbundener Verletzungen spezialisiert hat. Die Aktie ist an der Kopenhagener Börse notiert.

Die finanziellen Ziele sehen vor, dass der Umsatz jährlich um 7-10 Prozent in lokaler Währung steigen soll. Dieses Ziel verteilt sich auf organisches Wachstum von 5-7 Prozent sowie zusätzliche 2-3 Prozent durch Akquisitionen. Die Ambition ist es, die bereinigte EBITDA-Marge schrittweise zu verbessern.

Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 929 Millionen Dollar und ein Betriebsergebnis von 125 Millionen Dollar, was einer operativen Marge von 13,5 Prozent entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 20,0 Prozent.

Die Prognose von Embla Medical für 2026 sieht ein organisches Umsatzwachstum von 5-8 Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von 20-22 Prozent vor.

Das Unternehmen schätzt, dass es einen Marktanteil von 25 Prozent auf einem Markt mit einem Volumen von 2 Milliarden Dollar und einem jährlichen Wachstum von 6-8 Prozent besitzt, so Klaus Sindahl. Er betont, dass die wiederkehrenden Einnahmen 70-80 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.

Wachstumsmärkte machen derzeit nur 10 Prozent des Konzernumsatzes aus, doch in diesen Ländern leben 80 Prozent der weltweit amputierten Personen, was ein enormes Marktpotenzial bedeutet.

Der dänische Investmentfonds William Demant Invest hält 50 Prozent der Aktien von Embla Medical. Die Stiftung ist auch Großaktionär der schwedischen Börsunternehmen Vitrolife, Invisio und Cellavision.

Seit 2013 hat Embla Medical 245 Millionen Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Aktionäre zurückgegeben. Seit 2022 wurden die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen eingestellt.