Der Hersteller von „Battlefield“, Electronic Arts, prognostizierte am Montag für das Geschäftsjahr 2026 Nettobuchungen unter den Schätzungen der Analysten, da schwache Konsumausgaben und erhöhte Konsolenpreise die Nachfrage während der hart umkämpften Weihnachtssaison belasten.

Das in Redwood City, Kalifornien, ansässige Unternehmen erwartet für das Jahr Nettobuchungen in Höhe von etwa 7,85 Milliarden US-Dollar, während Analysten laut Daten von LSEG im Durchschnitt mit 8,06 Milliarden US-Dollar rechnen. EA prognostiziert außerdem ein bereinigtes EBITDA von 2,76 Milliarden US-Dollar, was unter der Konsensschätzung von 2,93 Milliarden US-Dollar liegt.

Die Prognose unterstreicht einige der Herausforderungen, denen die Videospielbranche gegenübersteht, da die Spieler ihre Unterhaltungsbudgets kürzen und sich an bekannte Franchises halten, anstatt viel Geld für neue Titel auszugeben. Hohe Konsolenpreise und ein überfüllter Veröffentlichungskalender haben den Druck auf die Publisher in der Jahresendphase, die traditionell eine Spitzenumsatzphase darstellt, noch verstärkt.

EA, bekannt für Blockbuster-Serien wie „FIFA/EA SPORTS FC“, „Madden NFL“ und „Battlefield“, setzt auf sein Kernportfolio im Bereich Sport und Action, um den Rückgang auszugleichen.

Die Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem EA sich darauf vorbereitet, im Rahmen eines 55 Milliarden Dollar schweren Leveraged Buyouts unter der Führung des saudischen Public Investment Fund sowie der Private-Equity-Firmen Silver Lake und Affinity Partners von der Börse genommen zu werden. Der Deal, der voraussichtlich im Geschäftsjahr 2027 abgeschlossen wird, wäre der größte Leveraged Buyout der Geschichte. (Berichterstattung von Kritika Lamba in Bengaluru; Redaktion: Alan Barona)