Der bereinigte Nettogewinn stieg im 1. Quartal 2026 um 7 % auf 1,34 Mrd. Euro, während das bereinigte EBITDA um 2 % auf 3,25 Mrd. Euro zulegte. Damit übertraf der Konzern die Konsensschätzungen von 1,28 Mrd. Euro beziehungsweise 3,19 Mrd. Euro.
„Unsere Strategie funktioniert, unsere Investitionen tragen Früchte und unsere operative Entwicklung bleibt verlässlich. Die Stärke unseres Geschäftsmodells zeigt sich besonders in einem geopolitisch volatilen Umfeld“, erklärte Finanzvorständin Nadia Jakobi.
„Wir treiben den Ausbau der europäischen Energieinfrastruktur konsequent voran, leisten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und schaffen nachhaltigen Wert – sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Aktionäre“, ergänzte sie.
Vor diesem Hintergrund bestätigte E.ON seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem bereinigten Nettogewinn zwischen 2,7 und 2,9 Mrd. Euro sowie mit einem bereinigten EBITDA von 9,4 bis 9,6 Mrd. Euro. Auch die Ziele bis 2030 wurden bestätigt.
Oddo BHF bleibt positiv für die Aktie
Als Reaktion auf die Zahlen, die nach Einschätzung von Oddo BHF „einen guten Jahresauftakt leicht über den Erwartungen“ markieren, bestätigte das Analysehaus seine Einstufung „Outperform“ sowie das Kursziel von 22 Euro.
Die Analysten betonen weiterhin die hohe Visibilität beim Ergebniswachstum von E.ON, das durch den Ausbau des regulierten Anlagenportfolios, eine robuste Cashflow-Generierung und eine anhaltend starke Investitionsdynamik im gesamten Netzgeschäft unterstützt werde.
„Die Aktie weist aus unserer Sicht weiterhin ein attraktives Risiko-Rendite-Profil auf, mit zusätzlichem Aufwärtspotenzial durch mehr regulatorische Klarheit und die fortgesetzte Umsetzung des Investitionsplans 2026–2030“, so Oddo BHF weiter.



















