Die Walt Disney Company hat den Arbeitsvertrag ihres Finanzvorstands (CFO) Hugh Johnston um rund zwei Jahre verlängert. Dies geschieht inmitten einer umfassenden Umstrukturierung des Medienkonzerns, der seinen Fokus verstärkt auf das Streaming-Geschäft richtet.

Johnstons Vertrag, der ursprünglich am 31. Dezember 2026 ausgelaufen wäre, wurde laut einer am Mittwoch veröffentlichten Unternehmensmitteilung nun bis zum 31. Januar 2029 verlängert.

Wie aus dem Dokument weiter hervorgeht, erhöht Disney Johnstons langfristige Aktienvergütung für das Geschäftsjahr 2024 von 14 Millionen auf 16,5 Millionen US-Dollar. Das Grundgehalt sowie das Ziel für die jährliche Bonuszahlung bleiben hingegen unverändert.

Johnston, der Ende 2023 nach einer jahrzehntelangen Karriere beim Getränkekonzern PepsiCo zu Disney wechselte, ist eine der Schlüsselfiguren bei der unter CEO Bob Iger eingeleiteten konzernweiten Neuausrichtung.

Mit der Restrukturierung will Disney die Kosten senken, die Profitabilität im Streaming-Bereich wiederherstellen und das Unternehmen für die richtungsweisende Wahl des Verwaltungsrats im Jahr 2025 stärken. Diese findet unter dem Druck aktivistischer Investoren statt.

Disney, zu dessen Portfolio unter anderem ESPN, Disney+, Hulu, Pixar und das traditionsreiche Filmstudio gehören, steht vor einem entscheidenden Jahr. Der Konzern bereitet sich auf eine kontroverse Abstimmung der Anteilseigner vor und plant, Anfang 2026 einen neuen CEO zu benennen - im Vorfeld des geplanten Rückzugs von Bob Iger zum Jahresende.