Mehrere schwedische börsennotierte Unternehmen könnten im kommenden Jahr einen Wechsel an der Spitze erleben, berichtet die Wirtschaftszeitung Dagens industri am Montag. Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Bei Ericsson deute vieles darauf hin, dass Börje Ekholm, der seit 2017 als CEO tätig ist, sich dem Ende seiner Amtszeit nähert, so das Blatt. Das Unternehmen ist derzeit stabil und feiert im nächsten Jahr sein 150-jähriges Bestehen - ein symbolisch passender Zeitpunkt für einen Führungswechsel.
Auch Pascal Soriot (67) von Astra Zeneca und Tom Erixon von Alfa Laval sind bereits lange im Amt und könnten den Staffelstab an die nächste Generation weitergeben wollen.
SEB-Chef Johan Torgeby könnte laut Dagens industri zurücktreten, da sich die Eigentümerfamilie auf einen eigenen Generationenwechsel vorbereitet.
Jens Henriksson von Swedbank gilt als potenzieller Kandidat für das Amt des Finanzministers oder könnte sich für eine internationale Spitzenposition interessieren. Georgi Ganev von Kinnevik kämpft derweil weiterhin um das Vertrauen des Marktes. Juan Vargues von Dometic spricht nach elf schwachen Quartalen von einer Erholung, doch der Markt fordert sichtbare Ergebnisse.
Zu den Erfolgsgeschichten zählen Kristofer Tonström von Clas Ohlson und Helena Karlinder-Östlundh von Nelly. Bei OEM könnte Jörgen Zahlin und bei Fastpartner Sven-Olof Johansson ein natürlicher Führungswechsel bevorstehen. Auch Gerteric Lindquist von Nibe, der das Unternehmen seit 37 Jahren leitet und inzwischen 75 Jahre alt ist, könnte bereit sein, das Ruder abzugeben, heißt es weiter.


















