"Im nächsten mittelfristigen Plan wollen wir die alternativen Anlagen mindestens verdoppeln", sagte Satoshi Someya, Managing Executive Officer bei Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corp, gegenüber Reuters. Der Plan läuft bis zum Geschäftsjahr, das im März 2030 endet.
"Persönlich denke ich, dass wir vielleicht sogar noch weiter gehen können", fügte er hinzu. Zu den alternativen Anlagen zählen Private Credit, Infrastruktur und Immobilien. Someya sagte, das Unternehmen wolle in jeder dieser Anlageklassen etwa 1 Billion Yen erreichen.
Reuters berichtet erstmals über das Expansionsziel des Unternehmens.
Kurzfristig habe Private Credit das größte Wachstumspotenzial, so Someya. Die Fonds umfassen Kredite im Zusammenhang mit Unternehmensfinanzierung und Projektfinanzierung.
Steigende Zinssätze in Japan erhöhen die Attraktivität von auf Yen lautenden Einkommensprodukten.
Someya erklärte, das Unternehmen wolle Mittel von inländischen institutionellen Investoren wie Lebensversicherern, Regionalbanken und Pensionsfonds einwerben, werde aber auch eine Expansion zu ausländischen institutionellen Investoren und vermögenden Privatpersonen prüfen.
Über die australische Tochtergesellschaft First Sentier Investors erwarb die Gruppe das in London ansässige Unternehmen AlbaCore Capital, das Stärken im Bereich alternativer Anlagen besitzt.
Es gibt Spielraum, das Produktangebot zu erweitern, und die Treuhandbank-Sparte wird laut Someya auch Übernahmen in Betracht ziehen, um Fachwissen in Bereichen wie Auslandsimmobilien und inländischer Infrastruktur zu gewinnen.
($1 = 158,1100 Yen)


















