Die Stockholmer Börse startete die neue Woche in einem ruhigeren Tempo. Der Handel am Montag begann mit steigenden Kursen, doch gegen Mittag verlangsamte sich das Tempo und die Indizes fielen unter die Nulllinie. Kurz vor 13 Uhr liegt der Index nahezu unverändert. Die Berichtssaison macht eine vorübergehende Pause, lediglich kleinere Unternehmen legen Zahlen vor.
Um 12:50 Uhr lag der OMXS30-Index 0,01 Prozent im Plus bei 3 120,78 Punkten. An der Stockholmer Börse wurden Aktien im Wert von rund 8,8 Milliarden Kronen umgesetzt.
Am besten entwickelten sich unter den größeren Industriesektoren die Telekommunikationswerte mit einem Anstieg von 1,12 Prozent. Am anderen Ende der Skala lag die Technologiebranche mit einem Minus von 1,07 Prozent.
Unter den führenden Aktien im OMXS30-Index legte EQT um 4,3 Prozent zu, während Tele2 B 3,7 Prozent gewann. Am schwächsten schnitt H&M B mit einem Minus von 3,0 Prozent ab, Skanska B verlor 2,4 Prozent.
Der Hauptaktionär von Tele2, Freya Investissement, teilte per Pressemitteilung mit, dass er seinen Anteil in den kommenden Monaten auf 27 Prozent erhöhen will. Aktuell hält Freya rund 19 Prozent des Kapitals am Telekommunikationsunternehmen. Die Aktie von Tele2 stieg daraufhin um 3,7 Prozent.
Die Familie Persson setzte ihre Aktienkäufe beim Modeunternehmen H&M fort. Über Ramsbury Invest wurde ein vergleichsweise kleiner Aktienkauf im Wert von 75 Millionen Kronen getätigt. Zum 2. Februar hält die Familie nun 65,98 Prozent des Kapitals und 83,73 Prozent der Stimmrechte bei H&M. Die Aktie fiel um 3 Prozent.
Der Substanzwert der Investmentgesellschaft Svolder sank in der vergangenen Woche um 2 Kronen auf 54 Kronen je Aktie. Svolder stieg um 0,5 Prozent.
Einer der wenigen vorgelegten Berichte stammte von Kjell & Company, die zuvor bereits eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatten. Die endgültigen Zahlen entsprachen den vorläufigen und wiesen ein negatives Betriebsergebnis von -6,2 Millionen Kronen aus. Das bereinigte EBITA belief sich auf 37,8 Millionen Kronen. Die Aktie stieg um 8,6 Prozent.
Das Umwelttechnikunternehmen Scandinavian Enviro brach um 67,4 Prozent ein, nachdem bekannt wurde, dass der Partner Infiniteria eine Forderung über rund 54 Millionen Euro, also etwa 575 Millionen Kronen, gestellt hat. Enviro weist die Forderungen vollständig zurück und hält sie für unbegründet.
Am Morgen gab es einige Änderungen bei Analystenempfehlungen.
UBS nahm die Beobachtung von Electrolux mit einer neutralen Empfehlung auf. Die Aktie stieg um 1 Prozent.
Bernstein senkte Volvo Cars von "Market Perform" auf "Underperform". Die Aktie legte dennoch um 1,8 Prozent zu.
Die Danske Bank stufte Skanska von "Kaufen" auf "Halten" herab. Handelsbanken senkte die Empfehlung von "Halten" auf "Verkaufen". Skanska verlor 2,4 Prozent.
Handelsbanken hob Knowit von "Halten" auf "Kaufen" an. Knowit stieg um 3,5 Prozent.
SB1 Markets hob Vitec von "Neutral" auf "Kaufen" an. Vitec stieg um 1,5 Prozent.
Die Stockholmer Börse zeigt sich zur Mittagszeit uneinheitlich nach ruhigem Vormittag
Veröffentlicht am 09.02.2026 um 13:02
Finwire
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Übersetzt von MarketScreener
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