Anderswo in Europa sind die anderen großen Finanzplätze etwas besser ausgerichtet, wie der DAX in Frankfurt, der um 0,16% auf 24 896 Punkte steigt, oder auch der FTSE in London, der um 0,27% auf 10 177 Punkte zulegt.
In Paris legen die Anleger nach einem Anstieg von fast 1% am Vortag eine Verschnaufpause ein. Sie behalten jedoch die zahlreichen heute Morgen veröffentlichten makroökonomischen Indikatoren im Auge.
In Frankreich ist laut vorläufigen Daten die Aktivität im privaten Sektor von 50 auf 48,6 Punkte zurückgegangen, während die Anleger auf eine leichte Verbesserung auf 50,1 Punkte gehofft hatten.
In Deutschland stieg derselbe Indikator von 51,3 auf 52,5 Punkte, was auf eine Beschleunigung des Wachstums hinweist. Analysten hatten mit 51,8 Punkten gerechnet. Im Detail lag die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe, das in Deutschland von großer Bedeutung ist, bei 48,7 Punkten, was weiterhin eine Schrumpfung signalisiert, die jedoch gegenüber den 47 Punkten im Dezember und den Prognosen von 47,8 Punkten abgeschwächt wurde.
Die Anleger werden am Nachmittag noch einige Indikatoren aus den Vereinigten Staaten beobachten, darunter den vorläufigen Composite-PMI für Januar sowie den Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan, ebenfalls für Januar.
Am Devisenmarkt gibt der Euro gegenüber dem US-Dollar nach (-0,15%) und wird bei 1,1740 Dollar gehandelt.
Bei den Rohstoffen steigt der Ölpreis sowohl in London als auch in New York leicht um jeweils +0,33% und +0,45%.
Ericsson hebt ab
Bei den Einzelwerten erholt sich der Rüstungssektor nach mehreren Tagen der Schwäche. Safran legt um 1,01% zu und Thales gewinnt 1,27%. "Der Rüstungssektor hat die großen Börsenindizes seit Jahresbeginn deutlich übertroffen, sowohl an den amerikanischen, asiatischen als auch an den europäischen Märkten. Die Spannungen zwischen den Großmächten sorgen dafür, dass die Militaerbudgets in den kommenden Jahren weiter steigen dürften", schätzt Bastien Drut, Leiter Strategie und Wirtschaftsanalyse bei CPR AM.
Die Erholung verläuft für Ubisoft schleppend, die Aktie gewinnt nach einem Einbruch von 39,83% am Vortag lediglich 5,49%.
In Europa schießt Ericsson nach besser als erwarteten Ergebnissen für das vierte Quartal um 8,22% in die Höhe.
Die vorläufigen Jahresergebnisse von BASF hingegen enttäuschten, die Aktie wird leicht abgestraft (-1,11%).
Die Pariser Börse hinkt ihren europäischen Nachbarn hinterher
Die europäischen Börsen zeigen sich zur Mittagszeit insgesamt vorsichtig, wobei der CAC 40 um 0,02% auf 8 147 Punkte nachgibt.
Veröffentlicht am 23.01.2026 um 11:01
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Übersetzt von MarketScreener
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