Dick's Sporting Goods prognostizierte am Donnerstag seinen Jahresumsatz über den Erwartungen der Wall Street, nachdem das Unternehmen die Quartalsschätzungen übertroffen hatte. Der Einzelhändler setzt dabei auf eine anhaltend robuste Nachfrage nach Sportschuhen und Bekleidung.

Die Aktien des in Pennsylvania ansässigen Unternehmens stiegen im vorbörschlichen Handel um etwa 5 %.

Obwohl Verbraucher angesichts von Inflation und Handelsunsicherheiten ihre Ausgaben für nicht lebensnotwendige Güter einschränken, profitieren Sportartikelhändler wie Dick's von einem wachsenden Fokus auf Gesundheit, Fitness und bequeme Kleidung.

Das Unternehmen profitiert zudem von der starken Nachfrage nach beliebten Marken wie On Running und Hoka, was dazu beiträgt, gewisse Schwächen bei Traditionsmarken wie Puma und Nike auszugleichen.

Das Unternehmen, das in den letzten Monaten eine Reihe neuer Filialen eröffnet hat, plant für 2026 die Eröffnung von etwa 14 weiteren "House of Sport"-Standorten und etwa 22 neuen "DICK'S Field House"-Standorten.

Für das Foot-Locker-Geschäft, das Dick's im vergangenen Jahr in einem 2,4-Milliarden-Dollar-Deal erworben hat, wird für das Gesamtjahr ein bereinigter vergleichbarer Umsatzanstieg zwischen 1 % und 3 % erwartet.

"Wir freuen uns auch darauf, das Foot-Locker-Geschäft im Jahr 2026 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis wieder auf Wachstumskurs zu bringen", sagte CEO Lauren Hobart.

Dick's Sporting erwartet nun einen Jahresnettoumsatz im Bereich von 22,1 Milliarden bis 22,4 Milliarden Dollar, verglichen mit der Analystenschätzung von 21,98 Milliarden Dollar, so die von LSEG zusammengestellten Daten.

Das Unternehmen prognostiziert einen bereinigten Jahresgewinn in der Spanne von 13,50 bis 14,50 Dollar pro Aktie, während die Schätzungen bei 14,67 Dollar pro Aktie lagen.

Der Umsatz für das am 31. Januar zu Ende gegangene Quartal, das die Einnahmen von Foot Locker einschließt, stieg im Vergleich zum Vorjahr um etwa 60 % auf 6,23 Milliarden Dollar und übertraf damit die Schätzungen von 6,07 Milliarden Dollar.

Ohne Berücksichtigung von Sonderposten meldete das Unternehmen einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 3,45 Dollar, verglichen mit Schätzungen von 2,87 Dollar. (Berichterstattung durch Koyena Das in Bengaluru; Redaktion durch Vijay Kishore)