Berlin, 22. Dez (Reuters) - Der Darmstädter Pharmakonzern Merck hat nach Erfolgen in einer Phase-3-Studie eine erste Zulassung für das Medikament Pimicotinib zur Behandlung gutartiger Tumore in der Gelenkschleimhaut erhalten.
Die chinesische Pharmaaufsicht habe das Mittel zur Behandlung sogenannter tenosynovialer Riesenzelltumore zugelassen, bei denen eine Operation nicht infrage komme, teilte das Unternehmen am Montag mit. Pimicotinib, bei dem Merck mit dem chinesischen Unternehmen Abbisko Therapeutics zusammenarbeitet, sei damit das erste Medikament, das in China eine Zulassung für die Behandlung dieser Tumore erhalte.
Dabei geht es um eine seltene Erkrankung, bei der sich Wucherungen in Sehnenscheiden oder Gelenken bilden und die häufig bei jüngeren Patienten auftritt. Werden die Tumore nicht behandelt, kann das zu schwerwiegenden Schäden an Gelenken, Sehnen und Knochen führen. Auch in Europa und den USA läuft der Zulassungsprozess.
(Bericht von Christina Amann, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)



















