In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte das Unternehmen, das patentfreie Markenpharmazeutika herstellt, seinen Umsatz um 1,1 % auf 305,8 Mio. Euro. Wachstumstreiber war das Segment Markenmedikamente, dessen Erlöse um 11,7 % zulegten. Die übrigen Bereiche – Sonstige Gesundheitsprodukte und Parallelimporte – verzeichneten hingegen Umsatzrückgänge von 1,04 % beziehungsweise 21,1 %. Der Rückgang bei den Parallelimporten war erwartet worden und ist auf die seit April 2025 verfolgte Fokussierung auf margenstärkere Produkte zurückzuführen.

Parallel dazu stieg das um Sondereffekte bereinigte EBITDA um 7,5 % auf 87,4 Mio. Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 28,6 %, nach 26,9 % im Vorjahreszeitraum.

Gestützt auf diese Entwicklung, die das Unternehmen selbst als „insgesamt im Rahmen der Erwartungen“ bezeichnete, bestätigte der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr. Dermapharm rechnet weiterhin mit einem Konzernumsatz zwischen 1,182 und 1,218 Mrd. Euro sowie mit einem bereinigten Konzern-EBITDA zwischen 331 und 341 Mio. Euro.

Nach Einschätzung von Jefferies ist Dermapharm solide in das Jahr gestartet. Die Ergebnisse hätten leicht über dem Konsens gelegen – sowohl beim Gewinn (+4 %) als auch beim Umsatz (+2 %).

Die US-Investmentbank bestätigte dennoch ihre Halteempfehlung mit einem Kursziel von 34 Euro.