Der IBEX 35 begann den Dienstag nahezu unverändert. Der Optimismus über die Ergebnisse, die im Laufe der Woche von großen Unternehmen veröffentlicht werden, wurde durch die Nervosität angesichts der internationalen politischen Lage sowie die Unberechenbarkeit der US-Handelsagenda ausgeglichen.
Die Vorsicht nahm zu, nachdem Präsident Donald Trump erklärte, dass er die von den Vereinigten Staaten auf Importe aus Südkorea erhobenen Zölle auf bis zu 25% anheben werde, wobei er einen angeblichen Verstoß gegen das Handelsabkommen mit Washington als Begründung anführte.
Derzeit beobachten die Anleger diese Spannungen, während sie auf weitere Unternehmenszahlen und die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve warten, die für Mittwoch erwartet wird. Es werden keine Änderungen der Zinssätze erwartet, doch der Markt wird sehr aufmerksam auf Hinweise zur geldpolitischen Ausrichtung achten, mit der Erwartung, dass es in diesem Jahr mindestens zwei Zinssenkungen geben wird.
In dieser Woche werden Quartalsberichte von Texas Instruments, UnitedHealth, Boeing und General Motors (Dienstag); ASML, IBM, Meta, Microsoft, Tesla und AT&T (Mittwoch); STMicroelectronics, Deutsche Bank, ING und Apple (Donnerstag); sowie CaixaBank (Freitag) erwartet.
Im Hintergrund bestehen weiterhin Spannungen in den Vereinigten Staaten, nachdem ein zweiter US-Bürger in Minnesota von Bundesimmigrationsbeamten erschossen wurde.
Auf der makroökonomischen Agenda für Dienstag ist der wichtigste Bezugspunkt das Verbrauchervertrauen des Conference Board in den USA.
Vor diesem Hintergrund stieg der spanische Leitindex IBEX 35 am Dienstag um 08:05 GMT um 4,70 Punkte beziehungsweise 0,03% auf 17.685,20 Punkte, während der europäische Blue-Chip-Index FTSE Eurofirst 300 um 0,31% zulegte.
Im Bankensektor stieg Santander um 0,34%, BBVA legte um 0,19% zu, CaixaBank gewann 0,42%, Sabadell verbesserte sich um 0,77%, Bankinter stieg um 0,59% und Unicaja Banco legte um 0,92% zu.
Unter den großen Nicht-Finanzwerten gab Telefónica um 0,98% nach, Inditex verlor 0,70%, Iberdrola gab 0,13% ab, Cellnex fiel um 0,96% und Repsol verlor 0,56%.
(Bericht von Tomás Cobos, bearbeitet von Jorge Ollero Castela)

















