Eingangs erläutern die Fondsmanager, dass der Monat von einem eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran geprägt war, was erhebliche Auswirkungen auf die Energiemärkte und die globalen Finanzmärkte hatte. Nachdem der Iran die Straße von Hormus, über die ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs abgewickelt wird, faktisch blockiert hatte, stieg der Ölpreis kräftig an und notierte Ende März bei rund 120 Dollar pro Barrel.
Zu den Einzelwerten, die am stärksten zur Performance des Fonds beitrugen, gehörten Nokia, ISS und die Kongsberg Gruppen.
Auf der Negativseite wurde die Entwicklung durch Boliden, Investor und ABB belastet.
Die Übergewichtung des Fonds in den Sektoren Industrie und Finanzen wirkte sich angesichts einer deutlichen Rotation hin zu Energie und defensiveren Sektoren negativ auf die Rendite aus.
Im Laufe des Monats wurden einige Portfolioanpassungen vorgenommen, darunter der Kauf von Equinor, um im Zuge der steigenden Öl- und Gaspreise ein Exposure im Energiesektor aufzubauen.
Zudem veräußerte der Fonds seine gesamte Position an Boliden zugunsten von Lundin Mining, was auf unternehmensspezifische Faktoren und eine konstruktive Einschätzung für Kupfer zurückzuführen war.
"Wir gehen davon aus, dass das strukturelle Defizit am Kupfermarkt die Preise im Zeitverlauf stützen wird", schreiben die Fondsmanager.
Mit Blick nach vorn wird erwartet, dass die Energiesicherheit erneut zu einem zentralen Thema an den globalen Märkten avanciert.
Die größten Positionen im Portfolio des Fonds waren zum Monatsende Investor, Nordea und ABB mit Gewichtungen von 7,6, 5,1 bzw. 5,0 Prozent.
Geografisch war der Fonds primär in Schweden mit 42,9 Prozent des Portfolios investiert, gefolgt von Dänemark und Finnland mit 20,7 bzw. 16,3 Prozent.
| Delphi Nordic, % | März, 2026 |
| Fonds MM, Veränderung in Prozent | -4,17 |
| Index MM, Veränderung in Prozent | -2,70 |
| Fonds seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent | -0,72 |
| Index seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent | 1,90 |


















