Frankfurt, 18. Mai (Reuters) - Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 2,1 Prozent tiefer bei 23.950,57 Punkten geschlossen. Nach unten ging es auch an der Wall Street. Für schlechte Stimmung an den Börsen sorgte das Ausbleiben einer Annäherung im Iran-Konflikt nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China.

Das Rätseln der Anleger über die Lage im Nahen Osten dürfte auch in der neuen Woche für schwankende Aktienkurse sorgen. US-Präsident Trump hat dem Iran mit Konsequenzen gedroht, sollte die Führung nicht rasch handeln. "Für den Iran tickt die Uhr", schrieb er am Sonntag in einem Beitrag auf Truth Social. Der Iran wird indes nach Angaben eines ranghohen Parlamentariers in Kürze einen Mechanismus zur Durchquerung der Straße von Hormus vorstellen.

Zudem reist Bundesfinanzminister Lars Klingbeil am Montag zu einem zweitägigen G7-Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure nach Paris. Hauptthemen sind die aktuelle Lage der Weltwirtschaft, die Unterstützung der Ukraine sowie globale Ungleichgewichte.

Bei den Unternehmen wird die neunköpfige Jury in dem Zivilprozess des Techmilliardärs Elon Musk gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI voraussichtlich über ihr Urteil beraten. Zudem wollen Dell-Chef Michael Dell und Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Veranstaltung "Dell Technologies World" eine Rede halten. Der Vortrag dürfte Einblicke in die wachsende Partnerschaft zwischen Dell und Nvidia geben.

Schlusskurse europäischer Stand  

Aktien-Indizes und

-Futures am Freitag

Dax 23.950,57    

EuroStoxx50 5.827,76    

EuroStoxx50-Future 5.816,00    

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Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Freitag Prozent

Dow Jones 49.526,17   -1,1%  

Nasdaq 

S&P 500  7.408,50   -1,2%  

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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Montag Uhr Prozent

Nikkei  60.923,17   -0,8%  

Shanghai 4.126,35   -0,2%  

Hang Seng 25.612,35   -1,3%  

(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)