Frankfurt, 11. Jun (Reuters) - Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag tiefer starten. Der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist in der Nacht erneut eskaliert. Nach US-Luftschlägen in der Region griffen die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben zuletzt US-Flugzeuge auf dem Stützpunkt Al-Asrak in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen an. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex wegen der wieder aufgeflammten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran ein Prozent auf 24.195 Punkte verloren. Auch an der Wall Street ging es bergab. An den asiatischen Märkten kam ebenfalls keine Kauflaune auf.

Im Fokus am Donnerstag steht neben dem Krieg in Nahost der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Ökonomen und Finanzmarktexperten rechnen fest damit, dass die Notenbanker den Einlagensatz wegen der anziehenden Inflation von 2,0 auf 2,25 Prozent anheben werden - zum ersten Mal seit fast drei Jahren. Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs ist die Teuerung vor allem wegen des hohen Ölpreises gestiegen. Am Donnerstag verteuerten sich die Notierungen für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI in der Spitze um 2,6 beziehungsweise vier Prozent auf 95,50 und 93,64 Dollar je Fass.

Bei Hugo Boss könnte ein Übernahmeangebot des britischen Milliardärs Mike Ashley für Aufmerksamkeit sorgen. Die Frasers Group, ein von Ashley beherrschter britischer Textilien-, Schuh- und Sporthändler, bietet den Aktionären von Hugo Boss 38,00 Euro je Aktie. Die Offerte sei nicht mit dem Unternehmen abgestimmt, teilte Hugo Boss am späten Mittwochabend mit.

Schlusskurse europäischer Stand  

Aktien-Indizes und

-Futures am Mittwoch

Dax 24.195,31    

EuroStoxx50 6.009,95    

EuroStoxx50-Future 6.032,00    

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Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Mittwoch Prozent

Dow Jones 49.918,78   -1,9%  

Nasdaq 

S&P 500  7.266,99   -1,6%  

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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Donnerstag Uhr Prozent

Nikkei 

Shanghai 3.964,24   -0,7%  

Hang Seng 24.136,17   -1,1%  

(Bericht von Anika Ross, Daniela Pegna. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)