Frankfurt, 07. Mai (Reuters) - Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag wenig verändert starten. Die Aussicht auf ein Friedensabkommen für den Nahen Osten hatte die Aktienmärkte am Mittwoch angetrieben und die Ölpreise gedrückt. Der Dax stieg zeitweise erstmals seit Ausbruch des Konfliktes über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. Aus dem Handel ging der deutsche Leitindex 2,1 Prozent im Plus bei 24.918 Punkten. An der Wall Street verzeichneten der S&P 500 und der Nasdaq neue Höchstwerte. In Japan legten die Märkte am Donnerstag ebenfalls deutlich zu.

Insidern zufolge näherten sich die USA und der Iran einem ersten Rahmenabkommen an. Die Regierung in Teheran prüfe einen neuen US-Vorschlag, hieß es am Mittwoch aus dem Iran. Am Ölmarkt machte sich nach dem jüngsten Preisrutsch allerdings etwas Ernüchterung breit. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich am Donnerstag in der Spitze um mehr als ein Prozent auf 102,55 beziehungsweise 96,48 Dollar je Fass. Der Ausblick für die Friedensverhandlungen bleibe ungewiss, sagte Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege von Nissan Securities Investment.

Am Donnerstag stehen erneut etliche Firmentermine an, unter anderem von Siemens Healthineers, Vonovia, Rheinmetall und Allianz SE. Aus Deutschland werden zudem Konjunkturdaten erwartet: Die deutsche Industrie dürfte im März erneut mehr Aufträge erhalten haben. Aus den USA kommen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Schlusskurse europäischer Stand  

Aktien-Indizes und

-Futures am Mittwoch

Dax 24.918,69    

EuroStoxx50 6.027,13    

EuroStoxx50-Future 6.013,00    

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Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Mittwoch Prozent

Dow Jones 49.910,59   +1,2%  

Nasdaq 

S&P 500  7.365,12   +1,5%  

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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Donnerstag Uhr Prozent

Nikkei  62.972,23   +5,8%  

Shanghai 4.170,75   +0,3%  

Hang Seng 26.624,76   +1,6%  

(Bericht von Anika Ross, Daniela Pegna. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)