Frankfurt, 16. Apr (Reuters) - Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag höher starten. Trotz zunehmender Hoffnungen auf weitere Verhandlungen im Iran-Krieg hatten die Anleger am Mittwoch Aktien nur mit spitzen Fingern angefasst. Der Dax schloss bei 24.066 Punkten quasi unverändert. An der Wall Street verbuchten Nasdaq und S&P Schlussrekorde. Die Indizes stiegen um 1,6 und 0,8 Prozent. Der Dow Jones bewegte sich kaum vom Fleck.
Im Mittelpunkt steht weiter der Krieg in Nahost. Der Iran zieht in den Verhandlungen mit den USA Insidern zufolge eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus in Erwägung. Damit rückt die Islamische Republik erstmals von Maximalforderungen ab. Bislang wollte die Regierung in Teheran Gebühren für die Durchfahrt durch die internationale Wasserstraße erheben und die Souveränität über die Meerenge beanspruchen. Seit dem 8. April gilt eine zweiwöchige Feuerpause. Der Krieg hat zu der bislang größten Unterbrechung der weltweiten Öl- und Erdgasversorgung geführt. Der Iran blockiert den Verkehr durch die Meerenge, über die etwa 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasexporte abgewickelt werden. Die USA hatten am Montag zudem eine Blockade gegen Öltanker verhängt, die iranische Häfen verlassen.
Auf der Konjunkturagenda am Donnerstag stehen die finalen März-Inflationsdaten der Euro-Zone sowie die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Daten zur Industrieproduktion.
Schlusskurse europäischer Stand
Aktien-Indizes und
-Futures am Mittwoch
Dax 24.066,70
EuroStoxx50 5.940,34
EuroStoxx50-Future 5.887,00
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Schlusskurse der Stand Veränderung in
US-Indizes am Mittwoch Prozent
Dow Jones 48.463,72 -0,1%
Nasdaq
S&P 500 7.022,95 +0,8%
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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in
Donnerstag Uhr Prozent
Nikkei 59.402,56 +2,2%
Shanghai 4.048,64 +0,5%
Hang Seng 26.306,55 +1,4%
(Bericht von Anika Ross, Daniela Pegna, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)




















