Die Kautschuk- und Kunststoffsparte von Continental hat mit den Arbeitnehmervertretern in Deutschland eine Einigung über ein Kostensenkungsprogramm erzielt, das den Abbau von rund 1.600 Stellen vorsieht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Im Anschluss an die Vereinbarung wird Continental ein Freiwilligenprogramm auflegen, das berechtigten Mitarbeitern des Geschäftsbereichs ContiTech ab Freitag die Möglichkeit bietet, das Unternehmen zu vereinbarten Konditionen zu verlassen, hieß es in einer Erklärung.

Continental hatte zuvor Pläne angekündigt, bei ContiTech ab 2028 jährlich 150 Millionen Euro (177 Millionen Dollar) einzusparen. Die Sparte soll noch in diesem Jahr veräußert werden, damit sich der Konzern ausschließlich auf sein Kerngeschäft mit Reifen konzentrieren kann.

Die Chemiegewerkschaft IGBCE teilte mit, dass die Vereinbarung betriebsbedingte Kündigungen bis mindestens Ende 2030 ausschließe und ein Bekenntnis zu den deutschen Standorten des Unternehmens enthalte.

Die Arbeitnehmervertreter werden zudem in die Auswahl eines Käufers für ContiTech einbezogen, hieß es weiter in einer Mitteilung.

Der Stellenabbau ist Teil früherer Pläne von ContiTech, weltweit rund 3.000 Stellen zu streichen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Die Sparte beschäftigt derzeit mehr als 20.000 Mitarbeiter, davon 7.700 in Deutschland.

($1 = 0,8495 Euro)