(Alliance News) - Die Führungsspitze der Commerzbank hat Berichten zufolge die BaFin - die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - aufgefordert, ein mögliches abgestimmtes Verhalten zwischen UniCredit und bestimmten Gegenparteien zu prüfen. Dabei geht es um Derivate, die von der italienischen Bank im Rahmen des Übernahmeangebots für den deutschen Konzern eingesetzt wurden. Dies berichtete La Repubblica am Donnerstag.
Der Tageszeitung zufolge vertritt die Commerzbank die Auffassung, dass ein erheblicher Teil der im Rahmen des Angebots angedienten Aktien von Akteuren stammen könnte, die gleichzeitig als Gegenparteien der UniCredit in den mit der Transaktion verbundenen Derivatekontrakten fungieren.
Die deutsche Bank ließ verlauten, man stehe mit der Aufsichtsbehörde in Kontakt und verfolge die Entwicklung des Prozesses aufmerksam. UniCredit lehnte gegenüber Repubblica eine Stellungnahme zu 'unbegründeten Unterstellungen' ab.
In den vergangenen Tagen hatte UniCredit bekannt gegeben, dass sie unter Berücksichtigung sowohl der gehaltenen Aktien als auch der Derivatepositionen die Schwelle von potenziell 50% am Kapital der Commerzbank überschritten hat.
Von Claudia Cavaliere, Alliance News Reporterin
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