Colas, Tochtergesellschaft von Bouygues, stärkt ihre Präsenz in Burgund durch Übernahme von Hubert Rougeot Meursault
Der Baukonzern festigt seine regionale Verankerung in Frankreich, indem er ein familiengeführtes burgundisches Unternehmen mit komplementären Aktivitäten integriert.
Colas gibt bekannt, dass die Übernahme der Unternehmensgruppe Hubert Rougeot Meursault abgeschlossen wurde, einem familiengeführten Bauunternehmen, das seit über 60 Jahren in Bourgogne-Franche-Comté tätig ist.
Das Unternehmen ist spezialisiert auf Straßenbau, Tief- und Leitungsbau (VRD), Kanalisation, Erdarbeiten sowie Ingenieurbau. Es beschäftigt 330 Mitarbeitende und erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 70 Mio. EUR.
Die Gruppe verfügt über sechs Bau-Niederlassungen, zwei Asphaltmischwerke, einen Steinbruch sowie eine Recyclingplattform und spielt eine bedeutende wirtschaftliche Rolle in der Region.
Mit dieser Transaktion will Colas sein regionales Leistungsangebot stärken und seine Fähigkeiten bei umfassenden Infrastrukturprojekten erweitern.
Nach der Integration wird Colas in Bourgogne-Franche-Comté rund 1 100 Arbeitsplätze zählen, bei insgesamt nahezu 25 000 Mitarbeitenden in Frankreich.
Bouygues SA ist ein diversifizierter Dienstleistungskonzern, der sich auf vier Tätigkeitsbereiche konzentriert: - Bauwesen (48,5 % des Nettoumsatzes): Bau und Instandhaltung von Verkehrs-, Freizeit- und Stadtentwicklungsinfrastrukturen (57,6 % des Nettoumsatzes; Colas; weltweit führend im Straßenbau), Hoch- und Tiefbauaktivitäten in den Bereichen Netzwerke, Elektro- und Wärmetechnik sowie Anlagenwartung (37,1 %; Bouygues Construction) und Immobilienentwicklung (5,3 %; Bouygues Immobilier); - Multitechnische Dienstleistungen (33,6 %; Equans); - Telekommunikation (13,7 %; Bouygues Telecom): Mobilfunk, Festnetztelefonie, Internetzugang usw.; - Medien (4,2 %; TF1). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (48,7 %), Europäische Union (15 %), Europa (14,8 %), Nordamerika (12,3 %), Asien/Pazifik (5 %), Afrika (2,6 %), Mittel- und Südamerika (1,1 %) und Naher Osten (0,5 %).