CoinShares hat am Freitag den Antrag auf Einführung von drei börsengehandelten Fonds (ETFs) zurückgezogen. Das europäische Krypto-Unternehmen will sich vor seinem geplanten US-Börsengang auf margenstärkere Geschäftsmöglichkeiten konzentrieren.

CoinShares hat bei der US-Börsenaufsicht SEC die Rücknahme der Registrierungsunterlagen für den XRP-ETF, den Solana-Staking-ETF und den Litecoin-ETF beantragt.

CEO Jean-Marie Mognetti erklärte, dass sich der US-Markt bei Krypto-ETPs auf einzelne große Anbieter konzentriere. Die Möglichkeiten für Differenzierung und nachhaltige Margen seien dadurch begrenzt, weshalb ein ,,neues Vorgehen" erforderlich sei.

Unabhängig davon stellt das Unternehmen auch seinen CoinShares Bitcoin Futures Leveraged ETF ein.

Das Unternehmen plant, in den kommenden 12 bis 18 Monaten neue Produkte auf dem US-Markt einzuführen, darunter Anlagevehikel für Krypto-Aktien, thematische Korbprodukte sowie aktiv gemanagte Strategien, die Krypto mit anderen Anlageklassen kombinieren.

Im September hatte CoinShares eine Vereinbarung über einen Börsengang an der Nasdaq durch eine Fusion mit der auf Übernahmen spezialisierten Vine Hill Capital Investment Corp. im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar getroffen.

CoinShares ist seit 2013 auf Krypto spezialisiert und verwaltete im September rund 10 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten. Das Unternehmen ist in Frankreich, Schweden, Großbritannien und den USA vertreten.
(Bericht von Arasu Kannagi Basil in Bengaluru; Redaktion: Vijay Kishore)