STORY: Coinbase gab am Dienstag bekannt, rund 700 Stellen abzubauen, was etwa 14% der Belegschaft entspricht. Die Krypto-Börse senkt damit ihre Kosten und richtet ihr Geschäftsmodell auf das Zeitalter der künstlichen Intelligenz aus.

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Die Entlassungen erfolgen vor dem Hintergrund eines rückläufigen Krypto-Handelsvolumens, nachdem sich digitale Vermögenswerte von ihren Höchstständen im Oktober zurückgezogen haben und Anleger zunehmend Vorsicht walten lassen.

Diese Zurückhaltung spiegelte sich im Dienstagshandel wider: Die Aktien von Coinbase fielen im morgendlichen Handel um bis zu dreieinhalb Prozent, nachdem sie unmittelbar nach Bekanntgabe der Restrukturierung zunächst zugelegt hatten.

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CEO Brian Armstrong, der sein internes Memo zum Stellenabbau auf X veröffentlichte, erklärte, dass volatile Märkte und die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung das Unternehmen an einen 'Wendepunkt' geführt hätten. Er fügte hinzu: 'Das größte Risiko besteht derzeit darin, nicht zu handeln.'

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Zu Beginn des Jahres kam es bei US-Unternehmen flächendeckend zu Entlassungen, da Betriebe ihre Ausgaben senken, Abläufe vereinfachen und sich an den zunehmenden Einsatz von KI-Tools anpassen.

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Coinbase teilte mit, dass betroffene Mitarbeiter in den USA eine Abfindung von mindestens 16 Wochen Grundgehalt sowie zusätzlich zwei Wochen pro Dienstjahr erhalten. Zudem werden die nächste Tranche der Aktienoptionen fällig gestellt und sechs Monate Krankenversicherungsschutz gewährt.

Infolgedessen rechnet die Krypto-Börse mit Belastungen in Höhe von etwa 50 bis 60 Millionen Dollar, die primär im Zusammenhang mit Abfindungen und anderen Sozialleistungen für Mitarbeiter stehen.