Coca-Cola hat seine Pläne zum Verkauf der Kaffeehauskette Costa Coffee aufgegeben, nachdem die Angebote von Private-Equity-Firmen unter den Erwartungen geblieben waren, berichtete die Financial Times am Mittwoch.
Der US-amerikanische Getränkekonzern beendete laut Bericht im Dezember die Gespräche mit den verbliebenen Bietern und setzte damit einen monatelangen Auktionsprozess aus, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen mitteilten.
Reuters konnte den Bericht nicht sofort unabhängig bestätigen. Coca-Cola und Costa Coffee reagierten zunächst nicht auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.
Zu den Unternehmen, die sich in der Endphase der Gespräche befanden, zählten laut Bericht TDR Capital, Eigentümer von Asda, sowie der Special-Situations-Fonds von Bain Capital, dem unter anderem Gail's und PizzaExpress gehören. In früheren Phasen waren auch die Private-Equity-Firmen Apollo, KKR und Centurium Capital involviert.
Laut Bericht könnte Coca-Cola mittelfristig die Verkaufspläne für Costa wieder aufnehmen.
Coca-Cola hatte Costa Coffee im Jahr 2018 für einen Unternehmenswert von 5,1 Milliarden US-Dollar übernommen, um seine Position auf dem globalen Kaffeemarkt zu stärken, wo das Unternehmen mit Starbucks und Nestlé konkurriert.



















